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Sonntag, 18. November 2012
will you be there when the day's done?
will you be there under the same sun?
schöne party mit schönen leuten gefeiert.
90er beats, die heißesten heels, rosa haare, mickeymouse-ohren, barfuß nach hause, liebe worte und alles ein bisschen weich vernebelt.
gute nacht, leipzig.
schöne party mit schönen leuten gefeiert.
90er beats, die heißesten heels, rosa haare, mickeymouse-ohren, barfuß nach hause, liebe worte und alles ein bisschen weich vernebelt.
gute nacht, leipzig.
Mittwoch, 1. August 2012
das wird die party des jahres, ja das sagt mir mein instinkt!
sehe aus wie barbie, klinge wie kurt cobain, fühle mich wie gott.
meine kleinste ist 18 geworden und wir haben wunderschön mit ihr gefeiert, herzmädchen, lieblingskind, 12 jahre kennen wir uns nun und trotz jahrelanger funkstille ist es wieder so wie damals.
happy birthday, wunderkind!
Donnerstag, 8. März 2012
gestern vergisst man nicht.
ich weiß nicht einmal so recht, was mich so gereizt hat.
es war mit sicherheit das unbekannte in deinem vorschlag, eine neue (gefühls)welt kennen zu lernen, mit dir.
dazu kam deine bitte, uns zu verschweigen, vor unserem besten freund; dieses schweigen, als wäre ich einfach irgendeine, als könntest du nicht dazu stehen, was seit so langer zeit zwischen uns passiert.
und fast schon, als würdest du mich in diesem grausamen gedanken bestätigen wollen sagst du etwas, das ich sofort falsch auffasse, und ich sehe schon, dass ich mich täuschte und du doch nur meinen körper willst, und das ding nimmt seinen lauf...
es war mit sicherheit das unbekannte in deinem vorschlag, eine neue (gefühls)welt kennen zu lernen, mit dir.
dazu kam deine bitte, uns zu verschweigen, vor unserem besten freund; dieses schweigen, als wäre ich einfach irgendeine, als könntest du nicht dazu stehen, was seit so langer zeit zwischen uns passiert.
und fast schon, als würdest du mich in diesem grausamen gedanken bestätigen wollen sagst du etwas, das ich sofort falsch auffasse, und ich sehe schon, dass ich mich täuschte und du doch nur meinen körper willst, und das ding nimmt seinen lauf...
und ich fahre zu dir, um dich mit meiner größten gefühlskälte anzuschweigen, zu verletzen, um zu trotzen und irgendwann zu gehen; und als ich schon angezogen in der tür stehe, nur um zu hören "geh nicht", erst dann reden wir endlich, wir beginnen zu streiten, wir verlegen den streit in ein anderes stockwerk, um publikum zu vermeiden, und ich meide deine blicke und deine nähe.
und wir reden weiter, oder du redest weiter auf mich ein. drohend, mich verhöhnend, alles ins lächerliche ziehend, du versuchst dich zu mir durchzukämpfen, auf jede art und weise, die dir nur einfällt.
nein, natürlich hast du recht! natürlich war es besser, natürlich bedeutet der jetzige rückschritt nicht mein völliges versagen, natürlich hast du mir niemals schlecht getan, du öffnest mir nur die augen für unbequeme wahrheiten. natürlich lohnt sich jeder verdammte schritt für das kleine glück, das er mit sich bringt.
ich weiß, dass ich ein desaster bin, ich weiß, dass ich dich aufarbeite mit meiner art, ich behandle dich wie dreck, nur weil ich mich selbst wie dreck sehe und du mich vom boden aufhebst und als wertvoll betrachtest. und weil ich damit nicht umgehen kann ziehe ich eine mauer zwischen uns hoch, die jeden streit, jedes schlimme wort abhalten kann, eine mauer, die jedem krieg widerstehen kann. eine mauer aus stahl, eis und beton, die mich vor der wärme schützt; das eis in mir konserviert mich. ich habe angst zu zerfallen.
und wir reden weiter, oder du redest weiter auf mich ein. drohend, mich verhöhnend, alles ins lächerliche ziehend, du versuchst dich zu mir durchzukämpfen, auf jede art und weise, die dir nur einfällt.
nein, natürlich hast du recht! natürlich war es besser, natürlich bedeutet der jetzige rückschritt nicht mein völliges versagen, natürlich hast du mir niemals schlecht getan, du öffnest mir nur die augen für unbequeme wahrheiten. natürlich lohnt sich jeder verdammte schritt für das kleine glück, das er mit sich bringt.
ich weiß, dass ich ein desaster bin, ich weiß, dass ich dich aufarbeite mit meiner art, ich behandle dich wie dreck, nur weil ich mich selbst wie dreck sehe und du mich vom boden aufhebst und als wertvoll betrachtest. und weil ich damit nicht umgehen kann ziehe ich eine mauer zwischen uns hoch, die jeden streit, jedes schlimme wort abhalten kann, eine mauer, die jedem krieg widerstehen kann. eine mauer aus stahl, eis und beton, die mich vor der wärme schützt; das eis in mir konserviert mich. ich habe angst zu zerfallen.
doch als du beginnst, worte der zuneigung auf diese mauer zu schicken;
du streichelst meinen kopf, drückst mich an dich, wiegst mich in deinem arm, wiederholst die worte mal für mal, wie ein mantra:
"hör auf zu weinen, ich lass dich nicht fallen, ich halt dich fest, ich bin da, ich gebe dich nicht auf, nicht kampflos, ich glaube an dich, du bist wertvoll, frage nicht nach dem grund, es gibt keinen, ich will dir helfen, einfach so, weil ich dich gern hab, hör auf zu weinen,..."
und das, diese worte. worte der zuneigung. diese worte kann meine mauer nicht ertragen, nicht abwehren, und sie sickern zu mir hindurch, und ich falle so tief, ich schäme mich. doch es gibt tage, die sind unbedeutend - der heutige ist keiner davon. ich breche meinen stolz, falle in deinen arm, klammere mich an dir fest, und als du flüsterst:
"siehst du, du hast mich gern, du kannst es zeigen, du kannst es erwidern..."
da möchte ich mich verstecken in einem loch und nie wieder herauskommen, und da möchte ich einfach für immer in deinem arm, meine hände in deinen, meine stirn an deiner, so möchte ich dann für immer bleiben und mich nie mehr dem alltag stellen.
du streichelst meinen kopf, drückst mich an dich, wiegst mich in deinem arm, wiederholst die worte mal für mal, wie ein mantra:
"hör auf zu weinen, ich lass dich nicht fallen, ich halt dich fest, ich bin da, ich gebe dich nicht auf, nicht kampflos, ich glaube an dich, du bist wertvoll, frage nicht nach dem grund, es gibt keinen, ich will dir helfen, einfach so, weil ich dich gern hab, hör auf zu weinen,..."
und das, diese worte. worte der zuneigung. diese worte kann meine mauer nicht ertragen, nicht abwehren, und sie sickern zu mir hindurch, und ich falle so tief, ich schäme mich. doch es gibt tage, die sind unbedeutend - der heutige ist keiner davon. ich breche meinen stolz, falle in deinen arm, klammere mich an dir fest, und als du flüsterst:
"siehst du, du hast mich gern, du kannst es zeigen, du kannst es erwidern..."
da möchte ich mich verstecken in einem loch und nie wieder herauskommen, und da möchte ich einfach für immer in deinem arm, meine hände in deinen, meine stirn an deiner, so möchte ich dann für immer bleiben und mich nie mehr dem alltag stellen.
du sagst, dass ich es schaffe, dass ich mich sehr zum guten verändert habe, dass du daran glaubst, dass ich da raus kann. dass der eine rückfall nicht schlimm ist.
und ich hänge um deinen hals, in deinem arm, ich weine mir innerlich die augen wund, damit du meinen kopf, meine haare loslässt, weil du meine tränen nicht mehr sehen willst, ich weine innerlich weiter, jetzt, weil mir so viel du zuteil wird, wie längst nicht mehr. und du hältst mich fest, du küsst mich, du verstehst, das ich alles zurücknehme, ohne dass ich es sage.
und ich hänge um deinen hals, in deinem arm, ich weine mir innerlich die augen wund, damit du meinen kopf, meine haare loslässt, weil du meine tränen nicht mehr sehen willst, ich weine innerlich weiter, jetzt, weil mir so viel du zuteil wird, wie längst nicht mehr. und du hältst mich fest, du küsst mich, du verstehst, das ich alles zurücknehme, ohne dass ich es sage.
also sitzen, liegen, stehen wir im dunkeln, im kalten, auf dem boden, flüstern, halten, küssen uns und tatsächlich ist ein weiteres mal alles wieder gut geworden mit dir, bei dir, in meinem kopf. es ist spät.
und als ich gehe sagst du, ich hätte wunderschöne blaue augen. dabei sind sie grün und verweint.
und trotzdem, wenn ich einen blick auf mich erhaschen kann durch deine augen, bin ich wunderschön.
Mittwoch, 7. März 2012
Dienstag, 6. März 2012
du zeigst mir die welt.
du fragst mich, ob ich diese stelle, diesen moment kenne, die hauchdünne grenze von reinem gefühl zur beziehung. nein, muss ich dir ehrlich antworten, das kenne ich ebenso wenig, wie viele andere dinge, nach denen du schon fragtest.
"willst du sie mit mir kennen lernen?"
und als ich dir verspreche, diese grenze nie zu überschreiten, steigen mir tränen in die augen.
weil ich begreife, was da gerade passiert. denn:
"gefühl ohne beziehung erspart dir die tiefs."
wenn zwei menschen ihre herzen schon über den zaun in den nachbarsgarten geworfen haben;
aber wir leben so gut gerade.
Donnerstag, 1. März 2012
ich bin fertig.
und du redest mit mir, als sei da nie mehr gewesen, als smalltalk im chat.
und während ich weinend vor dem laptop sitze und auf nachrichten von freunden überreagiere und mädchensms an mädchen schreibe und mich fertig mache, kommt eine antwort zurück. "lust auf einen spaziergang? ich hol dich". und dann geh ich mit der jüngsten meiner freundinnen spazieren, meinem kleinen großen mädchen, spreche mich aus, und dann ruft meine kaminofenfreundschaft an und fragt, weil er gerade vorbeifährt, ob er mich kurz knuddeln kommen soll. und dann ruft der beste zurück und ich rufe ihn zu rück, und "bleib doch mal single"-"MACH ich doch", und dann ist er da und knuddelt mich tatsächlich noch, und es gibt einen kuss, und "ich muss nicht da sein, ich sollte immer da sein, in deinem kopf nämlich" und dann fährt er wieder, zurück bleiben zwei mädchen, die weiterreden, weiterrauchen, weitergehen.
ihr beide habt mit euerer anwesenheit den abend gerettet. danke.
und du mit deiner stimme.
und du. du bist einfach nichts für mich.
ihr beide habt mit euerer anwesenheit den abend gerettet. danke.
und du mit deiner stimme.
und du. du bist einfach nichts für mich.
Samstag, 25. Februar 2012
warten.
und dann antwortest du mir zu lange nicht, und sie auch nicht, und dann weiß ich, ich bin nicht dabei, und hey,
das ist doof.
und ich kann euch trotzdem verstehen und alles, aber ich würde grad gern mit ihr auf ihrem balkon sitzen und reden, nichtmal über dich, und so sitzt sie gerade wohl bei dir, und vielleicht redet ihr nichtmal über mich.
das ist doof.
und ich kann euch trotzdem verstehen und alles, aber ich würde grad gern mit ihr auf ihrem balkon sitzen und reden, nichtmal über dich, und so sitzt sie gerade wohl bei dir, und vielleicht redet ihr nichtmal über mich.
Donnerstag, 23. Februar 2012
back home, back home.
und wieder habe ich durch eine runde abwesenheit geglänzt.
es ist auch einiges passiert, hier, bei mir.
ich habe zuerst einmal meine trauer überwunden. ich habe mit dem mann geschrieben, vor zwei tagen, nach längerer funkstille, ich habe mich ein bisschen für ihn gefreut und ein bisschen gesorgt, aber es hat nicht wehgetan, da war nichts, es war einfach in ordnung. manchmal komme ich mit meiner lieblingsmethode eben auch an. viel nachdenken, viel allein sein, viel abschotten und niemanden in meinen kopf lassen. mir hat es geholfen. denn, zugegeben, es war die meiste zeit ein harter kampf, es ging uns nie leicht von der hand miteinander. vielleicht treffen wir uns mal wieder.
außerdem habe ich sehr viel gefeiert, und zwar fasching. das letzte mal, dass ich das getan habe (außer letztes jahr. da heben wir alles gefeiert, was die abizeit hergegeben hat.), war ich wohl halb so groß wie jetzt. aber es hat so irre spaß gemacht, mit den ältesten freundinnen, mit neuen leuten, tollen "matching costumes", einfach feiern, tanzen, trinken, spaß haben.
und ich habe jemanden gefunden, mit dem ich eigentlich ganz wunderbar ein bett teilen kann. einfach so. das hab ich auch fleißig getan, seit donnerstag.
eigentlich sehr verrückt. mal sehen, was es noch bringt.
es ist auch einiges passiert, hier, bei mir.
ich habe zuerst einmal meine trauer überwunden. ich habe mit dem mann geschrieben, vor zwei tagen, nach längerer funkstille, ich habe mich ein bisschen für ihn gefreut und ein bisschen gesorgt, aber es hat nicht wehgetan, da war nichts, es war einfach in ordnung. manchmal komme ich mit meiner lieblingsmethode eben auch an. viel nachdenken, viel allein sein, viel abschotten und niemanden in meinen kopf lassen. mir hat es geholfen. denn, zugegeben, es war die meiste zeit ein harter kampf, es ging uns nie leicht von der hand miteinander. vielleicht treffen wir uns mal wieder.
außerdem habe ich sehr viel gefeiert, und zwar fasching. das letzte mal, dass ich das getan habe (außer letztes jahr. da heben wir alles gefeiert, was die abizeit hergegeben hat.), war ich wohl halb so groß wie jetzt. aber es hat so irre spaß gemacht, mit den ältesten freundinnen, mit neuen leuten, tollen "matching costumes", einfach feiern, tanzen, trinken, spaß haben.
und ich habe jemanden gefunden, mit dem ich eigentlich ganz wunderbar ein bett teilen kann. einfach so. das hab ich auch fleißig getan, seit donnerstag.
eigentlich sehr verrückt. mal sehen, was es noch bringt.
Montag, 30. Januar 2012
du trägst mich den berg hoch.
aufgeben? aufgeben fällt aus, wegen ist nicht. da brauchst du gar nicht dran zu denken. aufgeben, da hättest du gar nicht geboren werden müssen. aufgeben gibts einfach nicht. genauso, wie dir wehtun, hab ich recht, madame?
fuck, und wie du recht hast.
fuck, und wie du recht hast.
Freitag, 6. Januar 2012
"du kannst nicht die ganze welt retten, a."
nein; aber meine.
bahnhof.
mit leerem koffer reisen ist äußerst merkwürdig. es sind wirklich nur 2 paar schuhe drin. sonst nichts. ich fahre heute nach hause, um meine restlichen sachen zu holen; kaum war ich 3 tage lang in regensburg, sitze ich wieder im zug. um die überreste meiner beziehung mitzunehmen, hauptsächlich (außerdem habe ich etwas, das unter anderen bedingungen ein date hätte werden können, zumindest ist es mal was anderes, als sonst.). mein leben ist ein bahnhof im moment. der kopf eine großbaustelle. es ist okay - es ist in ordnung, rastlos zu sein. ich bin eben ein weiteres mal nicht angekommen, obwohl ich es dachte, aber es ist okay. es tut nicht weh, es tut eigentlich gar nichts, immerhin haben wir seit 9 monaten nur noch gekämpft. wir haben einander nicht verlassen, wir sind auseinandergegangen. und jetzt hole ich meine klamotten, bücher, tassen und was sich in unserem gemeinsamen alltag sonst so in seiner wohnung angesammelt hat. und das tut dann irgendwie doch verdammt weh.
jetzt geht die reise weiter. ich bin gespannt, mehr ist es nicht. ich will glücklich sein, also bin ich es, ganz einfach. jahrelang hab ich das nicht auf die reihe bekommen, und das reicht.
ich werde rückfällig, ich weine, ich hasse den spiegel und all das, das muss nicht sein. nicht mehr. ich werde 20 und kurz davor wird es 6 jahre her sein, dass ich zum ersten mal den ausweg in selbstzerstörung gefunden habe. das ist zu viel. ich bin zu jung für 6 so beschissene jahre.
also reise ich weiter, aber diesmal nicht mit dem gefühl, eine welt zu tragen, sondern dem gefühl, die welt läge mir zu füßen. ich bin jung, ich bin völlig frei, ich kann hingehn wo ich will, und dort tun, was mir spaß macht, und das ist perfekt. ich habe freunde, die so unglaublich wundervoll sind, dass ich weinen muss, wenn ich an sie denke. ich hab eine gute familie. es geht nicht besser - warum also unglücklich sein? warum sich unglücklich machen?
ich bin froh um diese ansicht, heilfroh. und ich habe sie einem einzigen menschen zu verdanken. wie immer nenne ich hier keine namen, aber er liest es sowieso nicht, und wenn doch, wird er wissen, dass er gemeint ist.
danke, r.
und danke k. wenn du nicht wärest. dann wäre ich vielleicht auch nicht mehr.
und danke allen.
ich hab das so schon mal gesagt, und möchte es am liebsten täglich tun:
ich lieb' euch sehr.
bahnhof.
mit leerem koffer reisen ist äußerst merkwürdig. es sind wirklich nur 2 paar schuhe drin. sonst nichts. ich fahre heute nach hause, um meine restlichen sachen zu holen; kaum war ich 3 tage lang in regensburg, sitze ich wieder im zug. um die überreste meiner beziehung mitzunehmen, hauptsächlich (außerdem habe ich etwas, das unter anderen bedingungen ein date hätte werden können, zumindest ist es mal was anderes, als sonst.). mein leben ist ein bahnhof im moment. der kopf eine großbaustelle. es ist okay - es ist in ordnung, rastlos zu sein. ich bin eben ein weiteres mal nicht angekommen, obwohl ich es dachte, aber es ist okay. es tut nicht weh, es tut eigentlich gar nichts, immerhin haben wir seit 9 monaten nur noch gekämpft. wir haben einander nicht verlassen, wir sind auseinandergegangen. und jetzt hole ich meine klamotten, bücher, tassen und was sich in unserem gemeinsamen alltag sonst so in seiner wohnung angesammelt hat. und das tut dann irgendwie doch verdammt weh.
jetzt geht die reise weiter. ich bin gespannt, mehr ist es nicht. ich will glücklich sein, also bin ich es, ganz einfach. jahrelang hab ich das nicht auf die reihe bekommen, und das reicht.
ich werde rückfällig, ich weine, ich hasse den spiegel und all das, das muss nicht sein. nicht mehr. ich werde 20 und kurz davor wird es 6 jahre her sein, dass ich zum ersten mal den ausweg in selbstzerstörung gefunden habe. das ist zu viel. ich bin zu jung für 6 so beschissene jahre.
also reise ich weiter, aber diesmal nicht mit dem gefühl, eine welt zu tragen, sondern dem gefühl, die welt läge mir zu füßen. ich bin jung, ich bin völlig frei, ich kann hingehn wo ich will, und dort tun, was mir spaß macht, und das ist perfekt. ich habe freunde, die so unglaublich wundervoll sind, dass ich weinen muss, wenn ich an sie denke. ich hab eine gute familie. es geht nicht besser - warum also unglücklich sein? warum sich unglücklich machen?
ich bin froh um diese ansicht, heilfroh. und ich habe sie einem einzigen menschen zu verdanken. wie immer nenne ich hier keine namen, aber er liest es sowieso nicht, und wenn doch, wird er wissen, dass er gemeint ist.
danke, r.
und danke k. wenn du nicht wärest. dann wäre ich vielleicht auch nicht mehr.
und danke allen.
ich hab das so schon mal gesagt, und möchte es am liebsten täglich tun:
ich lieb' euch sehr.
Montag, 24. Oktober 2011
oktober.
wolken soweit das auge reicht. wind im haar, regen auf der haut, herbst rinnt mir durch die finger.
tag für tag vergeht ein weiterer tag, selbst hier in der kugel; momentan sehe ich sie nur von außen. ich weiß nicht recht etwas mit mir anzufangen, ich weiß nicht, wo ich hingehen soll, also bleibe ich, es ist ja nicht so, als hätte ich fernweh.
du erstaunst mich immer wieder, du verwunderst mich, du (be)rührst mich. du rührst mich zu tränen und bringst mich zum lachen und alles dazwischen, ohne, dass du es weißt: wahrscheinlich ist das besser.
dennoch möchte ich dich sehn, ich möchte mich heute in den zug setzen um morgen eine umarmung zu bekommen, eine, die es auch so meint. und ich möchte meinen kopf vergessen und auch den rest und ich möchte die wahrheit sagen und die wahrheit hören und ich möchte, dass es in ordnung ist, dass ich in ordnung bin, dass es nicht von bedeutung ist, wie sehr mein kopf abstürzt.
wolken, soweit das auge reicht. wind im haar, die tränen werden seltener, ich halte mein wort und den mund und vertraue.
ich glaube dir.
tag für tag vergeht ein weiterer tag, selbst hier in der kugel; momentan sehe ich sie nur von außen. ich weiß nicht recht etwas mit mir anzufangen, ich weiß nicht, wo ich hingehen soll, also bleibe ich, es ist ja nicht so, als hätte ich fernweh.
du erstaunst mich immer wieder, du verwunderst mich, du (be)rührst mich. du rührst mich zu tränen und bringst mich zum lachen und alles dazwischen, ohne, dass du es weißt: wahrscheinlich ist das besser.
dennoch möchte ich dich sehn, ich möchte mich heute in den zug setzen um morgen eine umarmung zu bekommen, eine, die es auch so meint. und ich möchte meinen kopf vergessen und auch den rest und ich möchte die wahrheit sagen und die wahrheit hören und ich möchte, dass es in ordnung ist, dass ich in ordnung bin, dass es nicht von bedeutung ist, wie sehr mein kopf abstürzt.
wolken, soweit das auge reicht. wind im haar, die tränen werden seltener, ich halte mein wort und den mund und vertraue.
ich glaube dir.
Dienstag, 27. September 2011
wort ohne namen.
Solange sie ihr Leben noch nicht eingeholt, ihr Unglück, ihre Rastlosigkeit sie nicht in ihren Besitz zurückgenommen hat, sucht sie vergeblich ihr Innerstes nach den richtigen Worten ab. So tief sie gräbt, das Gefühl des Lebens ist nur zu greifen, wenn ihr alles durch die Finger rinnt. Solang niemand weiß, dass sie meist weint, wenn sie lacht, gibt es nichts, was auf Papier zu bannen ist.
Und doch. Und doch sitzen wir hier, du, ich, zwei und zwei allein, ein letztes Mal vielleicht und ich schreibe. Wenn nichts geht, ist schon alles egal und Freundschaft ist ein Versprechen und ich weiß, dass der Herbst den Winter bringen wird, der Winter bringt Tränen.
Also sitzen wir hier unter einem vergänglichen Himmel und während ich versuche meine Mauern einzureißen, sehe ich dir zu und weiß nicht einmal wobei. Vielleicht denkst du auch, dass der Himmel hier ein anderer ist, als der im Oktober und vielleicht bin ich mehr als ein paar einst weiße Seiten im schwarzen Buch. Wenn du mich vermisst, wenn du an mich denkst, wenn du hinter das Glas blickst.
Ich suche hier immer noch nach dem Wort und sehe dir zu, wie du daliegst und schweigst. Die Sehnsucht mein Freund, der Aufbruch, sag, wann sind wir zuhaus? Die Sehnsucht, die Sehnsucht ist das eine zu Papier zu bringende Wort. Die Sehnsucht braucht kein Fenster, keine Tür in den Mauern in meinem Kopf.
Und solange sie ihr Leben noch nicht eingeholt hat, sucht sie nach den richtigen Worten, denn das eine Wort der Suche...
Und doch. Und doch sitzen wir hier, du, ich, zwei und zwei allein, ein letztes Mal vielleicht und ich schreibe. Wenn nichts geht, ist schon alles egal und Freundschaft ist ein Versprechen und ich weiß, dass der Herbst den Winter bringen wird, der Winter bringt Tränen.
Also sitzen wir hier unter einem vergänglichen Himmel und während ich versuche meine Mauern einzureißen, sehe ich dir zu und weiß nicht einmal wobei. Vielleicht denkst du auch, dass der Himmel hier ein anderer ist, als der im Oktober und vielleicht bin ich mehr als ein paar einst weiße Seiten im schwarzen Buch. Wenn du mich vermisst, wenn du an mich denkst, wenn du hinter das Glas blickst.
Ich suche hier immer noch nach dem Wort und sehe dir zu, wie du daliegst und schweigst. Die Sehnsucht mein Freund, der Aufbruch, sag, wann sind wir zuhaus? Die Sehnsucht, die Sehnsucht ist das eine zu Papier zu bringende Wort. Die Sehnsucht braucht kein Fenster, keine Tür in den Mauern in meinem Kopf.
Und solange sie ihr Leben noch nicht eingeholt hat, sucht sie nach den richtigen Worten, denn das eine Wort der Suche...
Montag, 12. September 2011
patience, my tinsel angel.
doch, geduld lohnt sich.
bald jährt sich der tag, an dem a. angefangen hat, das leben zu lieben; nungut, der tag, an dem a. angefangen hat, das leben zu schätzen, zu genießen und an sich zu arbeiten.
passend zum datum, ist der zu eben diesem wichtigen tag gehörende mensch wieder hier.
dieser tag, anfang oktober letzten jahres, hat durchaus spuren hinterlassen- immerhin habe ich jemanden gefunden, der irgendwie besser versteht, wie man mir am besten einen arschtritt verpasst.
dieser jemand tut das zum glück auch, häufig sogar, immer wenn ich es brauche, hin und wieder auch, wenn ich gerade nicht danach gebeten habe. und auch gestern wieder.
"du kannst deine probleme erst lösen, wenn du es dir selbst wert bist."
ich arbeite dran. ich arbeite dran, und wenn ich irgendwann sagen kann, dass ich mich mag, hat er wirklich ganze arbeit geleistet. bis dahin schau ich mir aber weiterhin gerne nachts gewitter mit ihm an oder filme, lasse mir in den arsch treten und versuche lieb und nett und brav zu sein. und ich halte mein versprechen.
bald jährt sich der tag, an dem a. angefangen hat, das leben zu lieben; nungut, der tag, an dem a. angefangen hat, das leben zu schätzen, zu genießen und an sich zu arbeiten.
passend zum datum, ist der zu eben diesem wichtigen tag gehörende mensch wieder hier.
dieser tag, anfang oktober letzten jahres, hat durchaus spuren hinterlassen- immerhin habe ich jemanden gefunden, der irgendwie besser versteht, wie man mir am besten einen arschtritt verpasst.
dieser jemand tut das zum glück auch, häufig sogar, immer wenn ich es brauche, hin und wieder auch, wenn ich gerade nicht danach gebeten habe. und auch gestern wieder.
"du kannst deine probleme erst lösen, wenn du es dir selbst wert bist."
ich arbeite dran. ich arbeite dran, und wenn ich irgendwann sagen kann, dass ich mich mag, hat er wirklich ganze arbeit geleistet. bis dahin schau ich mir aber weiterhin gerne nachts gewitter mit ihm an oder filme, lasse mir in den arsch treten und versuche lieb und nett und brav zu sein. und ich halte mein versprechen.
Dienstag, 30. August 2011
selbst der weg zumir ist zu weit.
es ist doch passiert, ich bin doch gegangen.
was man findet muss man behalten, hast du das schon vergessen? vor einem jahr hast du mich gefunden. ich bin immernoch allein mit mir. lass mich nicht fallen.
und wenn du nicht gelogen hast, warum ist da nichts? warum bin ich nichts?
was man findet muss man behalten, hast du das schon vergessen? vor einem jahr hast du mich gefunden. ich bin immernoch allein mit mir. lass mich nicht fallen.
und wenn du nicht gelogen hast, warum ist da nichts? warum bin ich nichts?
Donnerstag, 7. Juli 2011
der könig und der physiker.
es gibt nicht so viel, was ich tun kann:
an deine nähe und wärme denken.
an deine worte, deine mahnungen, deine sorge und fürsorge, an seine gedanken und gefühle zu denken, tut weh.
und auch, wenn ich vom leben der anderen nichts weiß, so versuche ich mich am größtmöglichen glück der größtmöglichen zahl.
und vergesse, dass ich mit dem messer der schweigenden erinnerung seit wochen, monaten, jahren? in meinen eingeweiden wühle.
ich, das ist da, wo die anderen aufhören, und ich kann nicht die ganze welt retten.
ich, das ist da, wo du und er und du ... ich, das ist nicht da wo ihr aufhört, denn da wo ihr aufhört, könnte ich nicht sein, nicht anfangen.
ich bin abhängig.
die schlinge wird enger, seit du und er, seit ihr, die ihr die stille in der kugel, im kugelhagel wart, gegangen seid.
hilf mir endlich.
an deine nähe und wärme denken.
an deine worte, deine mahnungen, deine sorge und fürsorge, an seine gedanken und gefühle zu denken, tut weh.
und auch, wenn ich vom leben der anderen nichts weiß, so versuche ich mich am größtmöglichen glück der größtmöglichen zahl.
und vergesse, dass ich mit dem messer der schweigenden erinnerung seit wochen, monaten, jahren? in meinen eingeweiden wühle.
ich, das ist da, wo die anderen aufhören, und ich kann nicht die ganze welt retten.
ich, das ist da, wo du und er und du ... ich, das ist nicht da wo ihr aufhört, denn da wo ihr aufhört, könnte ich nicht sein, nicht anfangen.
ich bin abhängig.
die schlinge wird enger, seit du und er, seit ihr, die ihr die stille in der kugel, im kugelhagel wart, gegangen seid.
hilf mir endlich.
Dienstag, 5. Juli 2011
hürden.
ich würde dir gern sagen, ob ich noch kann.
kann ich aber nicht.
und ich würde dir gern sagen, dass du der bist, der mir fehlt.
ihr steht mir im weg.
kann ich aber nicht.
und ich würde dir gern sagen, dass du der bist, der mir fehlt.
ihr steht mir im weg.
Freitag, 1. Juli 2011
ich kann auch anders, als gar nicht.
ja, ich lebe noch.
und habe sehnsucht.
du zerbrichst mich, du heilst mich und ich hab sehnsucht, nach der ferne, mensch, nach der ferne.
ich sehne mich, weil nur deine wärme und deine nähe und deine art zu flicken, was du zerrissen hast, nur deine art tut das, was ich jetzt brauche.
dabei bist du doch der falsche dafür.
ich weiß, dass du mich nicht gesucht hast, aber wir wissen beide, dass du mich gefunden hast. du hast mich gefunden, und aufgehoben, und getragen und gehalten, und was man findet, darf man ... .
du hast nicht meine liebe, nicht mein herz, nichts, nur meinen schatten, und das ist schon zu viel. du hast nur den schatten, der ich sein kann, der ich zu oft bin.
und habe sehnsucht.
du zerbrichst mich, du heilst mich und ich hab sehnsucht, nach der ferne, mensch, nach der ferne.
ich sehne mich, weil nur deine wärme und deine nähe und deine art zu flicken, was du zerrissen hast, nur deine art tut das, was ich jetzt brauche.
dabei bist du doch der falsche dafür.
ich weiß, dass du mich nicht gesucht hast, aber wir wissen beide, dass du mich gefunden hast. du hast mich gefunden, und aufgehoben, und getragen und gehalten, und was man findet, darf man ... .
du hast nicht meine liebe, nicht mein herz, nichts, nur meinen schatten, und das ist schon zu viel. du hast nur den schatten, der ich sein kann, der ich zu oft bin.
Mittwoch, 23. März 2011
erkennst du dich?
es gibt so viel nicht zu sagen und ich weiß nichts mit meinen gedanken anzufangen;
zu wenig zeit und ich tue was ich muss aber definitiv nicht kann, ich hab viel zu viel vor mir und meine kapazitäten sind zu klein für biochemie und weltuntergang. seit ich weg bin, bin ich frei und seit du weg bist, hab ich angst und meine gedanken flirren um dich wie die luft über der viel zu heißen straße, die unter mir brennt.
verdammt; ich hab zu wenig verständnis für zu viel sinn und ich bin obwohl ich definitiv nicht mehr bin.
ich versteh nicht, was mein problem ist, hey, mädchen, du bist jung, es ist so leicht und einfach.
ich versteh nicht was du zu mir sagst und was du damit meinst und was nicht, und du machst mich noch kleiner als ich es selbst tue. und trotzdem bin ich am mutigsten wenn ich am nacktesten bin, und ich bin in jeder hinsicht nackt. und ich weiß nicht warum und was genau und wie aber ich weiß, dass es hift und bergauf geht und genauso weiß ich, dass ich mit meinen mädchenhänden das gewicht meines kopfzerbrechnens nicht halten kann- ich bin klein.
und so klug wie ich bin, so dumm bin ich, und so jung wie ich bin, so alt bin ich. und so schön wie ich sein könnte, so hässlich habe ich mich mit der zeit gemacht. und im frühling sitze ich im gras und betrachte die narben der nächte, der jahre und der worte und am feinsten sind die narben der gedanken, sie spinnen ein netz über meinen körper, zu verwechseln ähnlich dem netz in dem du mich gefangen hast, mit nur einem satz.
sag mir, wer ich bin.
zu wenig zeit und ich tue was ich muss aber definitiv nicht kann, ich hab viel zu viel vor mir und meine kapazitäten sind zu klein für biochemie und weltuntergang. seit ich weg bin, bin ich frei und seit du weg bist, hab ich angst und meine gedanken flirren um dich wie die luft über der viel zu heißen straße, die unter mir brennt.
verdammt; ich hab zu wenig verständnis für zu viel sinn und ich bin obwohl ich definitiv nicht mehr bin.
ich versteh nicht, was mein problem ist, hey, mädchen, du bist jung, es ist so leicht und einfach.
ich versteh nicht was du zu mir sagst und was du damit meinst und was nicht, und du machst mich noch kleiner als ich es selbst tue. und trotzdem bin ich am mutigsten wenn ich am nacktesten bin, und ich bin in jeder hinsicht nackt. und ich weiß nicht warum und was genau und wie aber ich weiß, dass es hift und bergauf geht und genauso weiß ich, dass ich mit meinen mädchenhänden das gewicht meines kopfzerbrechnens nicht halten kann- ich bin klein.
und so klug wie ich bin, so dumm bin ich, und so jung wie ich bin, so alt bin ich. und so schön wie ich sein könnte, so hässlich habe ich mich mit der zeit gemacht. und im frühling sitze ich im gras und betrachte die narben der nächte, der jahre und der worte und am feinsten sind die narben der gedanken, sie spinnen ein netz über meinen körper, zu verwechseln ähnlich dem netz in dem du mich gefangen hast, mit nur einem satz.
sag mir, wer ich bin.
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