Dienstag, 27. September 2011

wort ohne namen.

Solange sie ihr Leben noch nicht eingeholt, ihr Unglück, ihre Rastlosigkeit sie nicht in ihren Besitz zurückgenommen hat, sucht sie vergeblich ihr Innerstes nach den richtigen Worten ab. So tief sie gräbt, das Gefühl des Lebens ist nur zu greifen, wenn ihr alles durch die Finger rinnt. Solang niemand weiß, dass sie meist weint, wenn sie lacht, gibt es nichts, was auf Papier zu bannen ist.
Und doch. Und doch sitzen wir hier, du, ich, zwei und zwei allein, ein letztes Mal vielleicht und ich schreibe. Wenn nichts geht, ist schon alles egal und Freundschaft ist ein Versprechen und ich weiß, dass der Herbst den Winter bringen wird, der Winter bringt Tränen.
Also sitzen wir hier unter einem vergänglichen Himmel und während ich versuche meine Mauern einzureißen, sehe ich dir zu und weiß nicht einmal wobei. Vielleicht denkst du auch, dass der Himmel hier ein anderer ist, als der im Oktober und vielleicht bin ich mehr als ein paar einst weiße Seiten im schwarzen Buch. Wenn du mich vermisst, wenn du an mich denkst, wenn du hinter das Glas blickst.

Ich suche hier immer noch nach dem Wort und sehe dir zu, wie du daliegst und schweigst. Die Sehnsucht mein Freund, der Aufbruch, sag, wann sind wir zuhaus? Die Sehnsucht, die Sehnsucht ist das eine zu Papier zu bringende Wort. Die Sehnsucht braucht kein Fenster, keine Tür in den Mauern in meinem Kopf.

Und solange sie ihr Leben noch nicht eingeholt hat, sucht sie nach den richtigen Worten, denn das eine Wort der Suche...

3 Kommentare:

  1. grade deinen blog entdeckt, direkt verliebt. wunderwunderschön geschriebener text!

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  2. schöner blog
    liebe grüße pia♥

    http://pia-justforfun.blogspot.com/

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  3. echt gut geschrieben :) und vorallem ist das was du ausdrücken willst toll


    http://keepthistaste.blogspot.com/

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freu mich drüber :)