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Dienstag, 29. Januar 2013

with the lights out, it's less dangerous.

die schlaflosigkeit hat mich wieder.

also putze ich nachts im akkord endlich meine wohnung;
in 5 stunden habe ich eine therapiesitzung,
alles wird irgenwie schlimmer,
ich bin ganz ganz ganz kurz vorm kippen.

und du; wo bist du?

Mittwoch, 23. Januar 2013

teenage dirtbag diaries.



ich hatte ja schon vieles auf dem kopf. grünlichgrau bisher nicht.
say hello to the hässlichste frise ever!

wenn nichtmal haarefärben funktioniert, ey.

Freitag, 18. Januar 2013

"schön steht nicht immer nur für das äußere, aber das verstehst du ja nicht."

alles gut.
wirklich.

a.
alles ist gut. alles wird gut. es ist gut.
so, wie es ist, ist es doch gut. warum müssen wir hier immer alles bezweifeln, in frage stellen, argwöhnisch betrachten, irgendwie ins negative drehen? warum? wenn es doch gut ist.

Sonntag, 30. Dezember 2012

a.


"Es gibt nicht viele Menschen, die an deiner Schulter weinen.

Es gibt viele Menschen, denen egal ist, was du von ihnen denkst.

a. gehörte beiden Gruppen an. Du weißt eigentlich selber nicht so ganz, was du von ihr halten sollst. Sie zieht dich an, aber gleichzeitig ist sie abstoßend. Jedes Ding in ihrem Leben hat eine Geschichte. Wie die Hose, die sie trägt – ein One-Night-Stand hatte sie vergessen, fortan behält und trägt sie die Hose, mit samt dem Kondom, das in dieser enthalten war (unbenutzt).

a. weiß, wie man Tiere ausstopft, sie liest polnische und russische Kinderbücher, trinkt morgens um Acht Uhr Wein und ihr Lieblingsausdruck scheint “behindert” zu sein. Irgendwie passt sie nicht so ganz in die Welt, erfüllt dann aber wieder das Klischee der Intelligenten und Profanen.

a. liebt viele Männer, viele Männer lieben a.

Aber sie ist wählerisch. Zumindest heute. Sie abstrahiert ihren Körper von ihrem Kopf, Sex scheint ihre Droge zu sein. Sie ist unterwürfig.

Ihrem Freund gefällt das. Wenn man ihn als Freund bezeichnen kann. Er hält sie zusammen (nachdem er sie regelmäßig in Stücke haut) und sie gibt sich ihm hin. Er will sie, wie noch nie jemand zu vor sie wollte.

Einmal stand ich mit a. an einem Wehr. Das Wasser rauschte und sie sang, so laut sie konnte. Sie erklärte mir, dass sie als klassische Sängerin ihre Stimme nicht hört, sie spürt ihre Stimme, deswegen sei es unerheblich wie laut das Wasser sei.

Ohnehin konnte nur ich sie hören – nach kurzer Zeit vermischte sich ihr Gesang mit dem Rauschen und auch als sie still war hörte ich sie immer noch in den Fluten."


nicht ganz. aber so sehr nah dran.
kunst. a+x.
 

danke.


Mittwoch, 10. Oktober 2012

leipzig, bitches.

jetzt hab ich erstmals internet hier in der neuen stadt (im starbucks, haha; - ich hasse starbucks.) - zeit für lebenszeichen.
mir gehts super.
die wohnung ist wirklich ein traum. es hat zwar über 24 h gedauert, sie wirklich richtig hygenisch sauber zu bekommen, hier ein herzlicher dank an den vormieter, die drecksau. und an den besten!, außerdem noch ein bisschen streichen, lampen aufhängen, möbel schrauben, drei ikea-besuche und so weiter, und ich stecke, mangels einer bohrmaschine, in der deko-phase fest, aber alles ist gut. bäcker, metzger, obsthändler sind gefunden, alle wege, s-bahnen und haltestellen ebenso, das leben hier läuft und es läuft gut.
organisatorisch hab ich mich wohl nicht verändert, die wohnungsverwaltung, strom, telefon und netz sind bisher noch liegengeblieben, aber heut hab ich einen motivationsschub, heut wird sicher alles besser. bestimmt.
nur ein ganz grobes problem hat sich aufgetan: uni. ich hab, wegen stress, die einführungsveranstaltung verpasst, und so ist die sache mit der moduleinschreibung grob an mir vorbeigezogen.... ups. scheiße gelaufen. heut ist auch schon mittwoch und der hörsaal ist noch immer nicht gefunden... ups. und der praktikumsnachweis noch nicht abgegeben.... ups.
ja, selbst schuld. heute. denn wenn nicht heute, dann vielleicht exmatrikulation. im schlimmsten fall. und das wäre dann der überhaupt allerschlimmste fall.

und deshalb: auf bald. ganz bald. spätestens freitag morgen. denn mein letzter abschied hier naht, und es wird wohl auch der schlimmste von allen.

Donnerstag, 27. September 2012

nur noch einmal schlafen.

ein riesen berg kisten im nicht mehr meinen zimmer.
zerlegte möbel, aussortiertes, eine kiste voll altlasten, die hier zuhause stehen bleiben wird.
vor mir die aussicht auf einen neuanfang.

ich freue mich auf jeden einzelnen moment. wenn ich zum ersten mal meine wohnungstür aufschließe.
wenn wir möbel aufbauen.
lampen aufhängen.
strom, telefon, internet beantragen.
streichen, lackieren, putzen, einrichten, einräumen, dekorieren.
und dann einfach zu hause sein. leben.

und außerdem liebt er mich. und das ist das beste, was mir passieren konnte.

Mittwoch, 26. September 2012

so siehts aus.



ich ziehe um. am freitag. nach leipzig.
ich bin dort nun seit einer weile in germanistik eingeschrieben gewesen; bis vor 10 tagen ein weiterer blauer brief aus dieser wunderbaren stadt mit wunderbarer universität kam.
"zulassungsbescheid .... theaterwissenschaft - bachelor of arts ..."
ich hatte mich auf den studienplatz beworben und es hat nur, um 0,1, für platz 40 auf der liste fürs nachrückverfahren gereicht. warteplatz 40 bei 120 studienplätzen. genau.
als ich den brief las und kapiert hatte, was da stand, bekam ich erst einen hysterischen heulkrampf, war dann den rest des abends wie weggetreten und am nächsten tag setzte eine totale euphorie ein.
wenige tage später hatte ich dann noch den mietvertrag für die absolut perfekte wohnung im briefkasten - ich hätte nie gedacht, dass der makler seine zusage wirklich ernst meinte;
ein traumschloss für die kleine a. gründerzeitviertel, 4 stationen zur uni und innenstadt, eine dachwohnung mit zwei zimmern und giebeln, wunderbar, nicht zu groß, nicht zu klein, und jetzt sitze ich hier mal wieder, haue mir die nächte links und rechts um die ohren, während ich packe, sortiere, mich verabschiede, weine, liebe, mich freue, stress schiebe und endlich auf etwas hinlebe.

Sonntag, 26. August 2012

no more tears, my heart is dry.

er nährt meine sehnsucht, damit ich mich durchringe, sie zu stillen. ruft an, um meine stimme zu hören. hört mir beim schweigen zu. und spielt dann mein lied.
ich habe ein rennrad gekauft und werde die nächsten wochen damit zubringen, mit dem besten daran rumzuschrauben.
- der beste ist wieder da!
das kind ruft an und klingt ein bisschen, als würde es mich vermissen, mich sehen wollen und irgendwie noch zeit mit mir in die woche quetschen.
die arbeitskolleginnen wiederholen ständig, wie toll es mit uns doch war und wie schade es ist, dass die wege sich trennen. wir freuen und ärgern uns miteinander, trösten, lachen, beraten, tratschen, sind ernst oder ausgelassen; ich habe neue freundinnen gefunden.
aus leipzig kommt eine immatrikulationsbestätigung.
mir wird aufrichtige sympathie zuteil.
ich motiviere mich hin und wieder zu unangenehmem.
endlich ist mir das perfekte rote kleid begegnet.





zur zeit sind die tage einfach liebe. und wenn ich in mich hineinhöre ist da zwar diese schwermut, doch ich habe mich gewöhnt, nie richtig, ganz und gar glücklich zu sein; wenn, dann nur in melancholie. das ist schon in ordnung- ich lebe, ich lebe gut.
ich fürchte zwar abschiede, wiedersehen, weggehen, ankommen, loslassen und binden, zulassen, freilassen, ich sollte endlich mich gehen lassen, weil es nicht um ihn geht, es geht um mich. um meine zukunft, in der stadt die ich gewählt habe, mit neuen menschen, die mich so kennenlernen werden, wie ich durch harte arbeit geworden bin, ohne altlasten, ohne vergangenheit, es geht einfach nur darum, nicht nur zu überleben. sondern glück zu erleben.
und zur zeit liebe ich. tage, stunden, lieder, momente, gefühle, menschen, männer, augenblicke, gedanken, atmosphären, klänge, leben.
zur zeit ist es liebe.

Dienstag, 24. April 2012

give yourself a second chance!

irgendwie geisterte hier eine idee durch ein paar blogs, die ich verfolge, und erinnerte mich an etwas, das ich im märz erstmals sehr erfolgreich geschafft habe: ein bisschen selbstwertschätzung üben.

angefangen hab ich das mit schön verbrachter freizeit, hübschen kleidern, arbeit, die spaß macht, gepflegten kontakten, gutem sex, fehlern, die ich mir verziehen habe... einfach das beste aus der sache machen, und mich und das, was ich tue, gut finden.
dann ist er gefahren, eine woche ging noch prima und jetzt versinke ich in sehnsucht, warte den halben tag auf lebenszeichen und hasse mich für meine trägheit, naivität und unterwürfigkeit. und merke wirklich, wie ich mir zunehmend egal bin und in alte muster verfalle.
und das geht so nicht. wer sich nicht selbst schätzt, wird nicht geschätzt werden. ganz einfach.
deshalb achte ich jetzt wieder primär auf mich. weil ich mir wichtig genug bin, um mir nur das beste zu wünschen. nur, ich muss eben auch dran arbeiten.

Sonntag, 4. März 2012

Excited.

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich nach 2 Monaten sagen könnte, dass ich durch bin - eher hätte ich gedacht, nach spätestens 2 Monaten zurück zu kommen. Aber es war einfach nicht unsere Zeit, dass musste ich einsehen. Und ich bin nicht mit unserer Liebe durch, sondern mit dem, was die Zeit aus uns gemacht hat, mit dem Vorbei bin ich durch. Mal sehen, wie es tatsächlich um mich steht, das wird sich zeigen, wenn wir uns sehen. Ich bin wirklich sehr positiv gespannt.
_____

Und die Sache mit Sweeney Todd hat dank des Winks einer guten Freundin eine glückliche Wendung genommen. Da das letzte (mittlerweile dritte) Gespräch endlich klärend verlaufen ist, und wir festgestellt haben, dass wir uns schon die ganze Zeit einig waren, und uns nur aufgrund klassischer Kommunikationsprobleme nicht einigen konnten, bin ich mehr als zufrieden.
So geht die Reise weiter, wie sie begonnen hat: unkompliziert, einfach, ohne große Gefühle, ohne Druck, ohne Stress. Im Gepäck nur die Dinge, die gerade gut tun.
Ich bin gespannt, wo wir landen.

_____

Jetzt gehe ich meinen Sonntag weiter genießen; es gilt einen runden Geburtstag zu feiern, am Abend wird endlich mein lang gehegtes Gelüst nach Sushi gestillt, danach leiste ich einer Freundin mentale Unterstützung in geheimer Mission und der Abend klingt bei Sweeney aus. Klingt gut? - Klingt verdammt gut.

Und morgen. Morgen wird einer meiner größten Träume wahr:
Ich beginne mit der Arbeit am Theater. Mindestens 4 Monate. Erste wahre große Liebe.

Freitag, 2. März 2012

to do in march.

mein praktikum beginnen, die schule besuchen, arzttermine machen und arzttermine wahrnehmen, weiter nach bezahlter arbeit suchen, stricken, häkeln, nähen, lesen, sport und musik machen, kurztrips in großstädte planen, ordnung halten, zwei geburtstage feiern, arbeiten, freundschaften pflegen, auf meine ernährung achten, rechtzeitig ins bett gehen und nicht am tag schlafen, nicht wegen männern weinen, weniger rauchen, emails schreiben, antworten, dinge reparieren, ausmisten, fotos machen, zuneigung nicht mit abweisung vergelten, kochen, häufiger röcke und kleider statt hosen tragen, ins theater und kino gehen, nicht immer im internet versumpfen, zeit mit der familie verbringen, glücklich sein, die schönen dinge im leben sehen.

Mittwoch, 25. Januar 2012

und heute geht es besser, und morgen bin ich tot.

in 5 stunden sitze ich schon im zug mit meinem besten freund.
in etwa 7 stunden sitze ich dann im zug nach erlangen.
in ca. 30 stunden sitze ich im zug zurück nach regensburg.
am wochenende bin ich in ulm, außer meine eltern bestehen auf den umzug.
anfang nächste woche ziehe ich vielleicht um.
jetzt sollte ich schlafen, aber ich versuche es jetzt endlich mit durchmachen, hilft ja auch bei depressionen.
also werde ich jetzt aufräumen, putzen und teetrinken.
ich kann nicht mehr. ich arbeite mich auf, und dabei ist mir alles scheißegal.

Montag, 16. Januar 2012

back to topic.

weil ich momentan etwas schlaflos bin (morgens 0504 in regensburg...), streune ich sinnlos durch netz und laptop und habe hier meine vorsätze fürs letzte jahr ausgegraben. interessant zu sehen, was davon ich geschafft hab...
.rechtzeitig fürs abi lernen. denn a. lernt aus fehlern (? tut sie das?) nein, tut sie nicht.
.einige bücher werden gelesen. ein bisschen schon, doch.
.ich werde besser essen.  ein wenig, aber nicht befriedigend.
.sport. (doch, ganz ehrlich!). ganz ehrlich nicht.
.meinen schrank mit ein paar sachen füttern, die ich dann auch trage. ha! mission accomplished!
.ebenso mein schminkdingsda. auch geschafft.
.musik. kunst. regelmäßige jamsessions, karaokeabende, konzerte. die kunst kam dafür kurz.
.das herz. /
.und die freunde. egal wie es uns streut. hart aber wahr - ich habe aussortiert.

immerhin weiß ich jetzt, was zu tun ist:
lesen; auf die ernährung achten; ein bisschen mehr sport; ein bisschen kunst; die liebe in ruhe lassen.

solche vorsätze hasse ich schon jetzt, damn you, last-year-me!

Donnerstag, 12. Januar 2012

i thought you were here.

i don't get tired. i'm still in love. i'm gonna move. i'm used to pain and it is hard to break the habit. i like scars. i know i'm gonna hate you someday, but it's still too early. i feel lost and alone. i know i have got amazing friends. i like ink, i want more of it on my skin. i love being alone in the city just to watch the different people. i fear the dark. i adore the scent of your skin. i'm better than last year, you said. i love the scent of new books, i love them looking so neat and untouched. i'm naughty. i can't choose between fact and fiction. i hate this strange empty wake-up-feeling. i need shoes. i still hold you tight every night in my mind because i'm not over it. i think i might break. i hate sleeping alone. i love kisses on the neck. i lough tears with several guys. i'm wrong. i become a bird, a cat or just a raindrop on the wind sometimes. i never blog in english. i love saying it by notes, food, flowers and silence. i am asymmetrical and unbalanced. i don't wear make-up today. i get inspired. i knit scarves for those i love. i think i will find my way. i try to sort everything. i drink another cup of tea. i close my eyes and see all the things i'm afraid to lose. i lock myself out. i write more than i can read. i nearly stood on an open stage today. i know you lie to me. i breathe. i miss waking up in the morning and being happy about what i have to do. i have never been this far. i screw it up. i'm making plans. i get to travel  around the country. i passed the moment to start ballet. i miss my cat. i wish i had a single cigarette now. i go to bed now. i sometimes forget about what it really is. i fuck you very much.

Freitag, 6. Januar 2012

"du kannst nicht die ganze welt retten, a."

nein; aber meine.

bahnhof.

mit leerem koffer reisen ist äußerst merkwürdig. es sind wirklich nur 2 paar schuhe drin. sonst nichts. ich fahre heute nach hause, um meine restlichen sachen zu holen; kaum war ich 3 tage lang in regensburg, sitze ich wieder im zug. um die überreste meiner beziehung mitzunehmen, hauptsächlich (außerdem habe ich etwas, das unter anderen bedingungen ein date hätte werden können, zumindest ist es mal was anderes, als sonst.). mein leben ist ein bahnhof im moment. der kopf eine großbaustelle. es ist okay - es ist in ordnung, rastlos zu sein. ich bin eben ein weiteres mal nicht angekommen, obwohl ich es dachte, aber es ist okay. es tut nicht weh, es tut eigentlich gar nichts, immerhin haben wir seit 9 monaten nur noch gekämpft. wir haben einander nicht verlassen, wir sind auseinandergegangen. und jetzt hole ich meine klamotten, bücher, tassen und was sich in unserem gemeinsamen alltag sonst so in seiner wohnung angesammelt hat. und das tut dann irgendwie doch verdammt weh.

jetzt geht die reise weiter. ich bin gespannt, mehr ist es nicht. ich will glücklich sein, also bin ich es, ganz einfach. jahrelang hab ich das nicht auf die reihe bekommen, und das reicht.

ich werde rückfällig, ich weine, ich hasse den spiegel und all das, das muss nicht sein. nicht mehr. ich werde 20 und kurz davor wird es 6 jahre her sein, dass ich zum ersten mal den ausweg in selbstzerstörung gefunden habe. das ist zu viel. ich bin zu jung für 6 so beschissene jahre.

also reise ich weiter, aber diesmal nicht mit dem gefühl, eine welt zu tragen, sondern dem gefühl, die welt läge mir zu füßen. ich bin jung, ich bin völlig frei, ich kann hingehn wo ich will, und dort tun, was mir spaß macht, und das ist perfekt. ich habe freunde, die so unglaublich wundervoll sind, dass ich weinen muss, wenn ich an sie denke. ich hab eine gute familie. es geht nicht besser - warum also unglücklich sein? warum sich unglücklich machen?

ich bin froh um diese ansicht, heilfroh. und ich habe sie einem einzigen menschen zu verdanken. wie immer nenne ich hier keine namen, aber er liest es sowieso nicht, und wenn doch, wird er wissen, dass er gemeint ist.

danke, r.

 
und danke k. wenn du nicht wärest. dann wäre ich vielleicht auch nicht mehr.
und danke allen.

ich hab das so schon mal gesagt, und möchte es am liebsten täglich tun:

ich lieb' euch sehr.

Dienstag, 3. Januar 2012

vorsätzlich.

vorsätze waren mir immer ein graus. es gab eigentlich auch nie welche; zumindest keine, an die ich mich gehalten hätte.

jetzt wird es aber zeit für sowas - also, nicht direkt für vorsätze, aber für veränderungen, und weil mir das in den letzten wochen des vergangenen jahres so klar geworden ist, dachte ich mir, dass ich das alles doch im neuen jahr besser machen könnte.
es ist nicht viel.
aber genug, dass es, wenn ich es schaffe durchzuhalten, vieles ändern würde wird.

2012 wird ohne beziehung verbracht, ohne selbsthass und mit ein wenig mehr wertschätzung mir gegenüber.

und ihr so?
ich bin gespannt.

Montag, 28. November 2011

went back, home again.

ich bin noch da.
und ich bin wieder da.

es hat sich irgendwie eine menge getan, und wenn das leben hier draußen funktioniert, brauche ich das schreiben nicht. zumindest muss man sich keine sorgen um mich machen, wenn es hier still wird;

während meiner langen abwesenheit habe ich unter anderem meine seit sehr langer zeit (oder bisher vielleicht überhaupt) längste stabile phase genossen. wirklich erstaunlich, aber es sind jetzt 2 oder 3 monate ohne anzeichen von baldigen tiefphasen vergangen. ich weiß nicht, ob das ein grund zum stolz sein ist, aber ich bin sehr zufrieden.
stolz bin ich allerdings aus einem anderen grund auch: erstens weiß ich ziemlich genau, wo ich hinmöchte, und zwar, was mein umfeld angeht, und zweitens widme ich meiner größten leidenschaft im moment wieder so viel zeit, wie sie verdient: ich lese wieder. nach alice im wunderland kam morbus kitahara von ransmayr (mein liebster zeitgenössischer deutscher) und jetzt freue ich mich auf den 2. teil von alice. ein sehr hoher stapel reclam und einige romane warten auch schon lang auf mich, dürften aber kein problem sein, denn ich langweile mich im studium so schlimm, dass ich, wenn ich auf dem weg zur uni feststelle, dass ich mein buch vergessen habe, nicht in die vorlesung gehe, sondern lieber in die mensa.
jura ist definitiv nichts, ich freue mich auf germanistik im nächsten wintersemester.

so. abwesenheit gerechtfertigt. ich könnte jetzt noch mehr erzählen, tu ich, wie könnte es hier auch anders sein, aber nicht, sondern freue mich, dass ihr mir so hübsch die treue gehalten habt und bedanke mich, in dem ich ab sofort wieder mehr energie hier reinstecken werde.

ich hab das so noch nicht gesagt, aber.
danke, ich mag euch.

Montag, 12. September 2011

patience, my tinsel angel.

doch, geduld lohnt sich.
bald jährt sich der tag, an dem a. angefangen hat, das leben zu lieben; nungut, der tag, an dem a. angefangen hat, das leben zu schätzen, zu genießen und an sich zu arbeiten.
passend zum datum, ist der zu eben diesem wichtigen tag gehörende mensch wieder hier.
dieser tag, anfang oktober letzten jahres, hat durchaus spuren hinterlassen- immerhin habe ich jemanden gefunden, der irgendwie besser versteht, wie man mir am besten einen arschtritt verpasst.
dieser jemand tut das zum glück auch, häufig sogar, immer wenn ich es brauche, hin und wieder auch, wenn ich gerade nicht danach gebeten habe. und auch gestern wieder.

"du kannst deine probleme erst lösen, wenn du es dir selbst wert bist."

ich arbeite dran. ich arbeite dran, und wenn ich irgendwann sagen kann, dass ich mich mag, hat er wirklich ganze arbeit geleistet. bis dahin schau ich mir aber weiterhin gerne nachts gewitter mit ihm an oder filme, lasse mir in den arsch treten und versuche lieb und nett und brav zu sein. und ich halte mein versprechen.

Mittwoch, 13. Juli 2011

words.

und die worte fremder, die mir so wohlbekannt unter die haut gehen sind der anlass, mich zu wort zu melden.

viel verschweige ich auch hier, das soll nicht so bleiben, viel, was ich hier sage, sage ich nirgendwo anders, auch das sollte ich ändern.
statt aber existenzielles zu ändern, ändere ich meine meinung, und statt mich zu ändern, meine haarfarbe, und statt mein leben zu ändern, ändere ich meine essgewohnheiten.

wirklich, es ist nicht leicht in meiner haut zu sein, ebensowenig, wie es leicht in jeder anderen haut ist, und weil ich nichts von dem weiß, was in anderen vorgeht, ja, weil ich froh bin, wenn ich mir sicher bin, was denn eben in mir vorgeht, ja, drum halte ich einfach oft die fresse. und wenn nicht (also meistens.), dann hat das entweder keinen triftigen grund und/oder weder hand noch fuß.

es lesen ja doch einige mit, die mich kennen, und die wissen auch, wovon ich rede: wovon ich auch rede, ich habe recht/ein recht auf reden/das letzte wort/eine meinung/einen anfall verbaler inkontinenz.

das würde ich gern hinter mir lassen.

das wird wohl aber nichts (dieser post?!).



deswegen: ja, ich will versuchen, diese seite nicht als reinen müllereimer zu missbrauchen, und ja, ich werde bald wieder kreativ schreiben.


danke für die aufmerksamkeit/treue/blumen.