Montag, 24. Oktober 2011

oktober.

wolken soweit das auge reicht. wind im haar, regen auf der haut, herbst rinnt mir durch die finger.
tag für tag vergeht ein weiterer tag, selbst hier in der kugel; momentan sehe ich sie nur von außen. ich weiß nicht recht etwas mit mir anzufangen, ich weiß nicht, wo ich hingehen soll, also bleibe ich, es ist ja nicht so, als hätte ich fernweh.
du erstaunst mich immer wieder, du verwunderst mich, du (be)rührst mich. du rührst mich zu tränen und bringst mich zum lachen und alles dazwischen, ohne, dass du es weißt: wahrscheinlich ist das besser.
dennoch möchte ich dich sehn, ich möchte mich heute in den zug setzen um morgen eine umarmung zu bekommen, eine, die es auch so meint. und ich möchte meinen kopf vergessen und auch den rest und ich möchte die wahrheit sagen und die wahrheit hören und ich möchte, dass es in ordnung ist, dass ich in ordnung bin, dass es nicht von bedeutung ist, wie sehr mein kopf abstürzt.

wolken, soweit das auge reicht. wind im haar, die tränen werden seltener, ich halte mein wort und den mund und vertraue.
ich glaube dir.

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