ich weiß nicht einmal so recht, was mich so gereizt hat.
es war mit sicherheit das unbekannte in deinem vorschlag, eine neue (gefühls)welt kennen zu lernen, mit dir.
dazu kam deine bitte, uns zu verschweigen, vor unserem besten freund; dieses schweigen, als wäre ich einfach irgendeine, als könntest du nicht dazu stehen, was seit so langer zeit zwischen uns passiert.
und fast schon, als würdest du mich in diesem grausamen gedanken bestätigen wollen sagst du etwas, das ich sofort falsch auffasse, und ich sehe schon, dass ich mich täuschte und du doch nur meinen körper willst, und das ding nimmt seinen lauf...
es war mit sicherheit das unbekannte in deinem vorschlag, eine neue (gefühls)welt kennen zu lernen, mit dir.
dazu kam deine bitte, uns zu verschweigen, vor unserem besten freund; dieses schweigen, als wäre ich einfach irgendeine, als könntest du nicht dazu stehen, was seit so langer zeit zwischen uns passiert.
und fast schon, als würdest du mich in diesem grausamen gedanken bestätigen wollen sagst du etwas, das ich sofort falsch auffasse, und ich sehe schon, dass ich mich täuschte und du doch nur meinen körper willst, und das ding nimmt seinen lauf...
und ich fahre zu dir, um dich mit meiner größten gefühlskälte anzuschweigen, zu verletzen, um zu trotzen und irgendwann zu gehen; und als ich schon angezogen in der tür stehe, nur um zu hören "geh nicht", erst dann reden wir endlich, wir beginnen zu streiten, wir verlegen den streit in ein anderes stockwerk, um publikum zu vermeiden, und ich meide deine blicke und deine nähe.
und wir reden weiter, oder du redest weiter auf mich ein. drohend, mich verhöhnend, alles ins lächerliche ziehend, du versuchst dich zu mir durchzukämpfen, auf jede art und weise, die dir nur einfällt.
nein, natürlich hast du recht! natürlich war es besser, natürlich bedeutet der jetzige rückschritt nicht mein völliges versagen, natürlich hast du mir niemals schlecht getan, du öffnest mir nur die augen für unbequeme wahrheiten. natürlich lohnt sich jeder verdammte schritt für das kleine glück, das er mit sich bringt.
ich weiß, dass ich ein desaster bin, ich weiß, dass ich dich aufarbeite mit meiner art, ich behandle dich wie dreck, nur weil ich mich selbst wie dreck sehe und du mich vom boden aufhebst und als wertvoll betrachtest. und weil ich damit nicht umgehen kann ziehe ich eine mauer zwischen uns hoch, die jeden streit, jedes schlimme wort abhalten kann, eine mauer, die jedem krieg widerstehen kann. eine mauer aus stahl, eis und beton, die mich vor der wärme schützt; das eis in mir konserviert mich. ich habe angst zu zerfallen.
und wir reden weiter, oder du redest weiter auf mich ein. drohend, mich verhöhnend, alles ins lächerliche ziehend, du versuchst dich zu mir durchzukämpfen, auf jede art und weise, die dir nur einfällt.
nein, natürlich hast du recht! natürlich war es besser, natürlich bedeutet der jetzige rückschritt nicht mein völliges versagen, natürlich hast du mir niemals schlecht getan, du öffnest mir nur die augen für unbequeme wahrheiten. natürlich lohnt sich jeder verdammte schritt für das kleine glück, das er mit sich bringt.
ich weiß, dass ich ein desaster bin, ich weiß, dass ich dich aufarbeite mit meiner art, ich behandle dich wie dreck, nur weil ich mich selbst wie dreck sehe und du mich vom boden aufhebst und als wertvoll betrachtest. und weil ich damit nicht umgehen kann ziehe ich eine mauer zwischen uns hoch, die jeden streit, jedes schlimme wort abhalten kann, eine mauer, die jedem krieg widerstehen kann. eine mauer aus stahl, eis und beton, die mich vor der wärme schützt; das eis in mir konserviert mich. ich habe angst zu zerfallen.
doch als du beginnst, worte der zuneigung auf diese mauer zu schicken;
du streichelst meinen kopf, drückst mich an dich, wiegst mich in deinem arm, wiederholst die worte mal für mal, wie ein mantra:
"hör auf zu weinen, ich lass dich nicht fallen, ich halt dich fest, ich bin da, ich gebe dich nicht auf, nicht kampflos, ich glaube an dich, du bist wertvoll, frage nicht nach dem grund, es gibt keinen, ich will dir helfen, einfach so, weil ich dich gern hab, hör auf zu weinen,..."
und das, diese worte. worte der zuneigung. diese worte kann meine mauer nicht ertragen, nicht abwehren, und sie sickern zu mir hindurch, und ich falle so tief, ich schäme mich. doch es gibt tage, die sind unbedeutend - der heutige ist keiner davon. ich breche meinen stolz, falle in deinen arm, klammere mich an dir fest, und als du flüsterst:
"siehst du, du hast mich gern, du kannst es zeigen, du kannst es erwidern..."
da möchte ich mich verstecken in einem loch und nie wieder herauskommen, und da möchte ich einfach für immer in deinem arm, meine hände in deinen, meine stirn an deiner, so möchte ich dann für immer bleiben und mich nie mehr dem alltag stellen.
du streichelst meinen kopf, drückst mich an dich, wiegst mich in deinem arm, wiederholst die worte mal für mal, wie ein mantra:
"hör auf zu weinen, ich lass dich nicht fallen, ich halt dich fest, ich bin da, ich gebe dich nicht auf, nicht kampflos, ich glaube an dich, du bist wertvoll, frage nicht nach dem grund, es gibt keinen, ich will dir helfen, einfach so, weil ich dich gern hab, hör auf zu weinen,..."
und das, diese worte. worte der zuneigung. diese worte kann meine mauer nicht ertragen, nicht abwehren, und sie sickern zu mir hindurch, und ich falle so tief, ich schäme mich. doch es gibt tage, die sind unbedeutend - der heutige ist keiner davon. ich breche meinen stolz, falle in deinen arm, klammere mich an dir fest, und als du flüsterst:
"siehst du, du hast mich gern, du kannst es zeigen, du kannst es erwidern..."
da möchte ich mich verstecken in einem loch und nie wieder herauskommen, und da möchte ich einfach für immer in deinem arm, meine hände in deinen, meine stirn an deiner, so möchte ich dann für immer bleiben und mich nie mehr dem alltag stellen.
du sagst, dass ich es schaffe, dass ich mich sehr zum guten verändert habe, dass du daran glaubst, dass ich da raus kann. dass der eine rückfall nicht schlimm ist.
und ich hänge um deinen hals, in deinem arm, ich weine mir innerlich die augen wund, damit du meinen kopf, meine haare loslässt, weil du meine tränen nicht mehr sehen willst, ich weine innerlich weiter, jetzt, weil mir so viel du zuteil wird, wie längst nicht mehr. und du hältst mich fest, du küsst mich, du verstehst, das ich alles zurücknehme, ohne dass ich es sage.
und ich hänge um deinen hals, in deinem arm, ich weine mir innerlich die augen wund, damit du meinen kopf, meine haare loslässt, weil du meine tränen nicht mehr sehen willst, ich weine innerlich weiter, jetzt, weil mir so viel du zuteil wird, wie längst nicht mehr. und du hältst mich fest, du küsst mich, du verstehst, das ich alles zurücknehme, ohne dass ich es sage.
also sitzen, liegen, stehen wir im dunkeln, im kalten, auf dem boden, flüstern, halten, küssen uns und tatsächlich ist ein weiteres mal alles wieder gut geworden mit dir, bei dir, in meinem kopf. es ist spät.
und als ich gehe sagst du, ich hätte wunderschöne blaue augen. dabei sind sie grün und verweint.
und trotzdem, wenn ich einen blick auf mich erhaschen kann durch deine augen, bin ich wunderschön.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
freu mich drüber :)