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Freitag, 4. Januar 2013

es gibt dich nicht.


weißt du.
ich hab mir etwas erhofft, ausgemalt, eingebildet, eigentlich erschaffen, so lang.
dass ich mich jetzt daran festhalten kann. obwohl es nicht da ist.
es ist nur eine idee, etwas, das sein könnte, aber nicht ist und nicht sein wird, und trotzdem ist es das einzige, was ich in mir hab, das mir halt gibt.
und immer, wenn mir das bewusst wird, werd ich so traurig. und dann mach ich die augen wieder zu und kann weiter so tun, als wär alles irgendwann gut.

und wenn mal alles gut ist, ist es perfekt. und wenn ich mir dann wieder die wahrheit eingestehe, möchte ich alles ungeschehen machen.

Dienstag, 20. November 2012

erinnerungen. "füll mich aus."

du hast so viel gesagt, woran ich mich nicht zu erinnern wage, aus angst zu realisieren, dass nie irgendetwas davon in erfüllung gehen wird.
und dennoch denken sich ebendiese gedanken von selbst zuende und ich sehe hilflos meinem herzen beim stillstand zu.

zerreiß mich nicht, ich geh schon von selbst in scherben.

Montag, 19. November 2012

kalt.

niemand bringt mich schneller zu tränen. niemandes worte verletzen mehr. 
ich hab noch nie so sehr nicht geglaubt.

du bringst mich in die schlimmste verzweiflung. seit so langer zeit habe ich wieder das dringendste bedürfnis, mir weh zu tun, mir wird nacht für nacht bewusster, wie nah ich eigentlich am selbstmord bin. dass nicht irgendwelche depressionen das problem sind, dass das der grund ist, warum meine medikamente nur phasenweise etwas bringen. ich merke, dass das wirkliche problem, der grund für meine unfähgkeit irgendetwas zu tun, für meine angst und ohnmacht dem leben gegenüber mein emotional völlig desolater zustand ist. 
und da kommst du ins spiel. nach zwei jahren nähe, die ich so noch nie jemandem gegenüber zulassen konnte, ist nichts passiert. zwei jahre, in denen ich dir alles gegeben habe, und dennoch habe ich angst vor dir, kann mich nicht fallen lassen, kann nicht glauben, dass sich jemals etwas ändern wird. und habe gleichzeitig völlig überhöhte anforderungen an dich. und mit jedem in meinem paranoiden verstand falschem wort verrätst du mich.
ich fühle mich verraten. 
obwohl niemand  vor dir auf diese weise da war wie du.
niemand hat mich so sehr beschützt.
niemand ist nachts zu mir gefahren, weil es mir schlecht ging.
niemand hat so lange grausame gespräche über sich ergehen lassen. 
niemand sagt mir, wenn ich mich am meisten hasse, dass er mich mag.
trotzdem. mit jedem schweigen, jedem vertrösten, jedem abweisen fühle ich mich verraten.
 
und jedes mal, wenn einer dieser krassen teile in meinem kopf durchbricht, kann ich nichts mehr verstehen. wenn du nächtelang mit meinem kopf streitest und ich einfach nur daneben sitze und mir alles anhöre, was irgendwie unmöglich von mir kommen kann, obwohl es das offensichtlich  tut, möche ich mir schnellstmöglich ein ende setzen, weil das alles mir einfach schreckliche angst macht.
auch die wenigen momente, in denen ich gesagt habe, dass ich dich liebe, auch das ist ein teil in meinem kopf, der einfach nicht immer da ist. und weil ich fürchte, dass ich nie ein normales emotionales leben führen werde, will ich so oft einfach ganz darauf verzichten.

in solchen nächten, in denen ich einfach auf schlaf verzichte, weil ich mich nicht fähig fühle, aufzustehen und ins bett zu gehen, denke ich nicht darüber nach. ich denke eigentlich gar nicht darüber nach. es tut nur einfach immer weh. körperlich weh. 
ich hoffe so oft, dass du mich loslässt, damit ich gehen kann. ich hoffe so sehr, dass es dir irgendwann zu viel wird, dass du keine nerven, keine kapazitäten mehr für mich übrig hast, und ich dann diesen einen schritt noch gehen kann, an dem mich nur deine arme hindern. damit ich mich nicht mehr mit mir quälen muss. 
 
vielleicht ich hoffe einfach nur so sehr auf den moment in dem mir bewusst wird, dass ich keine angst haben muss, dass alles gut wird, dass du nicht weggehst, dass mein kopf aufhört mich zu ficken und dass ich irgendwann ganz normal leben kann. nur ist das leider nicht möglich. es wird jahre dauern, vielleicht nicht nur therapie. vielleicht nicht nur ambulant. vielleicht mit medikamenten.
ich will das nicht.
und ich glaube dir einfach nicht, dass du sojemanden willst.

dafür zerstörst du einfach viel zu systematisch jeden moment, in dem ich kurz das gefühl habe, etwas zu bedeuten.


 
 
 

 

Samstag, 17. November 2012

stay together, a

trost fremder worte.

ich hoffe, dass die zeit mich heilt.
dass ich nicht zerfalle.
dass ich einst ein leben mit dir teilen kann.

und nicht mein sterben.

Mittwoch, 14. November 2012

nur ein paar worte.

und dann, nachdem ich so grausame nächte durchstanden habe, allein, ohne mir etwas anzutun, jetzt, wo ich schon wirklich stolz war, dass es nun auch ohne dich schon etwas besser wird, kommt heute nacht eine ganz einfache, kleine nachricht, und zack, zauberst du mir ein lächeln ins gesicht, für das ich gern vor dir weglaufen und mich in stücke hacken würde.

Dienstag, 13. November 2012

still alive but barely breathing.

heut war der tag, an dem a. feststellte, wie tot sie schon ist.

es muss sich so sehr viel tun.

Mittwoch, 7. November 2012

dein versprechen muss stärker sein, als dein wille.

wie immer melde ich mich sehr lange nicht.

in letzter zeit ist wirklich erschreckend wenig passiert: ich sitze nur in  meiner wohnung und schaffe es nicht das haus zu verlassen, etwas zu kochen, einzukaufen, aufzuräumen, mir arbeit zu suchen oder freunde.

außerdem kämpfe ich so unglaublich gegen mich, wie lang nicht mehr, und es erfordert all meine kraft. ich kämpfe um mich, um mein leben, gegen meinen kopf, um irgendeinen sinn, um ihn, gegen ihn...
heute nacht wurden mir versprechen abgerungen: meine tabletten zu nehmen. zu vertrauen. zu kämpfen - um ihn und gegen den kopf. ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll. absolute unmöglichkeit.
ich breche uns unter den fingern weg und wenn da nicht sein arm wäre. als ich neulich dachte, er wäre fort, war es so knapp vor schluss wie seit jahren nicht mehr.

doch er würde niemals gehen, solange ich allein nicht kann, nicht nur des versprechens wegen, er wird bleiben bis ich irgendwann gehe. und seine worte von heute nacht, "und du bist das schlachtfeld, a.", mischen sich mit den worten nachts, am wasser... er liebte mich nicht, könne mir nicht geben, was ich suche, und all das verschwimmt in meinem kopf mit der zeit mit einem menschen, der bis zuletzt um mich gekämpft hat, um mein vertrauen und der gesagt hat, ich sei perfekt, so wie ich bin.

warum ich nicht bei diesem bleibe, fragst du mich. ob ich mich nicht ein klein wenig in ihn verliebt hätte. und ich sage nein. warum weiß ich nicht.
es gibt keine andere option. es gibt einfach nur dich. auch wenn du mich unglücklicher machst, als jeder vor dir. auch wenn du nie das empfinden wirst, was ich für dich empfinden könnte. auch wenn dieser andere mir so schöne monate beschert hat. so unkompliziert und leicht und banal war das alles.
auch, wenn daraus eine schöne beziehung hätte werden können. und ich neben dir immer nur das blonde püppchen in heels, kleinem kleid und mit toll künstlerisch klingender zukunft sein werde. und neben ihm eine intelligente, intellektuelle, starke und respektable junge frau bin.
und dennoch. wenn es gift wäre, würde ich es für dich trinken.

Samstag, 28. April 2012

fickdichdumistkerlichhassedichmenschichhassedichwirklichvergisseseinfachvergissesesistausmitunsausundvorbei.

Mittwoch, 25. April 2012

if you just could let me be.

die liebe ist nicht sinnlos, deswegen soll man in sachen liebe nicht sinnlos handeln.

?

mensch junge, du bist so bescheuert.

Sonntag, 22. April 2012

Samstag, 21. April 2012

you trust me?

antworte mir.

ein ja unter tränen.
ich ertrinke.

you take my love, laughter and leave only sorrow.

fühl dich gekuschelt. fühl dich mal umarmt kleine, ja? ich hab dich lieb, küsschen. pass auf deinen kopf auf, wunderschönen abend noch. pass auf deinen kopf auf, kleine. gute nacht. pass auf dich auf, kleine.

und ich werde diese verfluchten sechshundert kilometer auf mich nehmen, um nicht allein zu sein.
und ich werde dir heut mal die wahrheiten über alles mögliche sagen, angefangen bei den anderen, über uns, die drei worte und was du anrichtest, bis hin zu meiner antipathie.

kuss,
(d)ein mädchen.

Freitag, 20. April 2012

never was a cornflake girl.

warum kannst eigentlich ausgerechnet du dir alles erlauben, und ich bin immernoch nicht weg?

Donnerstag, 19. April 2012

sei stolz.

ich überwinde mich, meinen stolz, meine angst, meinen zorn, meinen hass, meine zweifel, meinen bauch, meinen kopf und sage - obwohl ich meine, dass du es schon weißt -

ich dich auch.

Mittwoch, 18. April 2012

ich passe.

"ich liebe dich.
aber auf so eine andere weise."

du machst fehler. du bist nicht vorsichtig genug, und ich werde von hier verschwinden, schneller als du meinen namen sagen kannst.

Dienstag, 17. April 2012

nach den stürmen.


31.3./1.4.
the worst is over now and we can breathe again. there’s so much left to learn and no-one left to fight; let him go.
wenn ich dich nicht gehen lasse, kommst du auch nicht wieder. und wenn ich nicht loslassen kann, geht das mit uns nicht weiter, weil ich mich kaputt machen würde. weil ich das alles sonst nicht kann. und es darf nicht immer so weiter gehen.


und ich melde mich nicht aber du meldest dich, und ich bin abwechselnd fertig mit dir und sehne mich nach dem, was uns ausmacht. ich bin froh über die distanz und verfluche alles, was uns trennt. ich bin irritiert über jedes wort, dass du schreibst und sagst. weil ich abwechselnd an uns glaube und dir all die alten dinge vorwerfe. weil ich dir vertraue, alles gebe, was ich habe und warte, geduldig immer nur warte, auf anrufe, nachrichten, auf dich, auf einen kuss, auf ein lächeln, nette worte, auf den nächsten einsturz; weil ich nie den mut habe, einen schritt in deine richtung zu tun, ich kann nur wegrennen. und das tu ich auch jetzt: ich habe uns, das "wir" hinter einen eisernen vorhang in meinem kopf getrieben und bin kurz davor, alle unsere momente, stunden, erinnerungen zu vernichten; ich möchte nicht an dir hängen, ich möchte nicht mit dir verbunden sein, ich hasse dich und wenn ich an deine worte denke möchte ich jede nacht in deinem arm einschlafen und jeden morgen neben dir wach werden.

a. lernt das leben kennen, zur zeit: hassliebe.

Freitag, 13. April 2012

i say shotgun, you say headshot.

schwierig und schwer, so siehts aus.
und egal, was ich tu, egal, was passiert, du bist da und bist in allem um mich her; kannst du eigentlich nicht einfach mal gehn ohne etwas bei mir zu vergessen? etwas von deiner art, deinem sein, deiner person?
was der kopf macht? na, es schneit. aber man lebt ganz gut, aber es schneit.
und das herz? - das herz? frag des nachbars gefräßige dogge, ich weiß nicht, was sie damit gemacht hat, seit ich es über den zaun geworfen habe, nein, nicht samt inhalt. die einzige, die dich fressen darf, bin ich. wie ich finde.

und ich denke dauernd an alles und zerdenke ausnahmsweise nichts. aber da sind immer diese momente bei mir, meistens, wenn ich mich gerade nicht wehren kann: dann fallen sie über mich her, auf dem weg zur arbeit, im café, im bett, wenn es dunkel ist. und sie sind hartnäckig geworden. etwas lesen, musikhören, teller herumtragen und dabei nett lächeln, das macht ihnen nichts mehr. sie bleiben dann, die gedanken an dich, die stunden mit dir, du. und ich muss sie tragen, mit mir den ganzen tag.

ich habe tausend gedanken, momente, bilder, worte, erinnerungen, stimmungen, orte, dialoge, nachrichten, berührungen im bauch und finde keine sprache, sie loszuwerden.

ich möchte wortkotzen.

Mittwoch, 11. April 2012

don't waste your time on me, you're already the voice inside my head.

und du hattest so recht: wie jeder irgendwie wertlos ewird, sobald ich an dich denke. aber wenigstens hab ichs versucht...
aber eigentlich ist es wirklich schade - mein date war nett, lieb, kein arsch und das hätte sicher prächtig weitergehen können. hab ich mich doch tatsächlich mal festgelegt, ganz unabsichtlich, schleichend, kaum zu glauben. ich hoffe, du nase weißt das zu schätzen.

Montag, 9. April 2012

out of order.

"ich bin stolz auf uns süße."

scheiße. ich dachte kurz, dass ich mich auflöse, als ich das gelesen hab. wie putz, der von einer alten wand bröselt, wenn man versucht, einen nagel hinein zu hauen. scheiße.