Freitag, 6. April 2012

das letzte desaster, teil II.

16. märz


und tatsächlich – du drückst mich weg, im nächsten augenblick aber deine nachricht: „gleich. bist du zuhause?“ – „ja. warum?“
und jetzt schreibe ich mir das warten kürzer, dein gleich kann alles bedeuten, 30 sekunden, 30 minuten, 3 stunden. und ich würde jede dieser spannen warten, heute nacht, wenn das nur bedeutet, dass wir reden können, dass ich zurück kann zu dir, zu dem, was vor dem desaster war. denn zugegeben, vor mir selbst zugegeben, so schön hatten wir es noch nie, so gut funktionierend, glücklich, fraglos, zweisam, einfach, einfach so. momentan sind wir absolut einvernehmlich zu zweit, was passiert, wenn du weg bist ist klar, und doch; was im norden passiert, bleibt im norden, was hier in deinem unwissen geschieht, bleibt in deinem unwissen, und wenn du wiederkommst haben wir uns wieder, zwei freigeister, trotz allem mit kleinem besitzanspruch.
wenn es nur wieder gut wird. bitte.
du schreibst.

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