Samstag, 7. Januar 2012

11/12

ich glaube, 2011 war das intensivste jahr bisher.

januar.
mir geht es sehr schlecht, ich werde rückfällig, die beste wird 19 und der beste lässt sich aus dresden blicken.
februar.
mir geht es weiterhin nicht sonderlich gut, kaum ist der facharbeitsstress vergessen, sieht man den abistress schon auf sich zukomen, ich verliere einen wichtigen freund.
märz.
ich gehe und beende zum ersten mal meine beziehung, ein guter freund zertrümmert sich den schädel und überlebt ohne bleibende schäden, ich schreibe abitur, rasiere mir die haare und da ist jemand, der etwas anderes ist.
april.
ich erzähle hier einiges über mich, lerne für das colloquium, habe tatsächlich die bestmögliche punktzahl, bin überaus zufrieden mit allen meinen noten, ich mache noch weniger, als vor dem abi und besuche berlin.
mai.
ich feiere dauernd parties, sitze rum, genieße das leben, such mir nen job.
juni.
ich habe einen termin beim tätowierer, arbeite vollzeit, kaufe nagellack und schminke, feiere parties und wohne beim mann.
juli.
ich bin hin und her gerissen zwischen der nähe zweier leute, ich feiere, ich arbeite, ich hoffe, erinnere mich an einen tollen slam und eigentlich ist alles gut.
august.
ich entscheide mich zum zweiten mal gegen ihn, die besten haben semesterferien und wir verbringen sehr viel zeit, die arbeit im cafe wird langsam stressig, ich habe immernoch rosa haare, absolute achterbahn.
september.
ich habe den letzten arbeitstag, suche und finde eine wohnung, immatrikuliere mich in regensburg für jura, treffe nocheinmal alle freunde, feiere nicht mehr so viel, hänge an meinem mann und wir versuchen es ein letztes mal.
oktober.
ich sortiere und packe, lasse mich tätowieren, kaufe kleider, feiere, ziehe nach regensburg, bin immernoch unsicher, lerne menschen kennen und e5ntdecke die stadt.
november.
ich verwerfe jura, lese dauernd, treffe menschen, bin stabil, fahre jedes wochenende nach hause, und studiere nicht.
dezember.
ich bekomme besuch vom mann, bin in dresden und verbringe das beste wochenende seit langem mit dem besten, bin viel in der mensa mit den medieninformatikern, trinke glühwein mit mädels, besorge durchdachte weihnachtsgeschenke, bestelle ein notebook, habe einen riesenkrach mit dem mann und meiner mom, feiere schön silvester, und beginne zu begreifen, was ein jemand, den ich ab und an treffe, meint.

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