ich bin müde, so unglaublich
müde. des wartens müde. vom leben müde. von dir müde. es ist wirklich gut für
mich, dass du weg bist; seit dem letzten „zwischenfall“ war die zeit hier, mit
dir hier, mit euch hier, eine sehr schwere zeit. und auch wenn mir das herz
blutet, auch wenn ich weine, zittere, nicht schlafen und nicht essen kann, auch
wenn ich panische angst habe, jetzt wo du weg bist: wenn ich dich nur gehen
lasse, wird es besser als vorher. viel besser. denn. ich muss jetzt nicht mehr
stunden damit zubringen, einfach nur zu warten, auf dich, eine sms, eine
nachricht, einen anruf, ständig warten auf dich. jetzt kann ich dinge tun,
schöne dinge, für mich allein, wegen mir und ohne dich. weil ich weiß, dass ich
in wenigen monaten schon nur einen winzigen stich im herzen spüren werde, wenn
du dich wieder nicht, wieder nicht gemeldet hast. weil ich mich in einigen
monaten schon auf dich freuen kann. und weil da so viele dinge sind, die wir
besser machen wollten, und werden. weil ich meine fortschritte jetzt auch
selbst sehen kann. weil ich wirklich welche mache.
jetzt gerade ist alles aber noch schrecklich und schmerzhaft und der gedanke, dass du eventuell nicht zu mir zurückkehrst, zerfrisst mich.
und bei dem gedanken an alles was du gesagt und getan hast, in all den wunderbaren stunden, bei dem gedanken an unsere stunden, wird mir schlecht. weil ich es immernoch nicht fassen kann und angst habe, es zu verlieren.
„lass ihn gehn“ wird der satz des monats. noch vor „ich hab stoppeln“ und „das sieht scheiße aus“. ich denke den halben tag „lass ihn gehn“, wer nicht geht, kommt nicht wieder.
jetzt gerade ist alles aber noch schrecklich und schmerzhaft und der gedanke, dass du eventuell nicht zu mir zurückkehrst, zerfrisst mich.
und bei dem gedanken an alles was du gesagt und getan hast, in all den wunderbaren stunden, bei dem gedanken an unsere stunden, wird mir schlecht. weil ich es immernoch nicht fassen kann und angst habe, es zu verlieren.
„lass ihn gehn“ wird der satz des monats. noch vor „ich hab stoppeln“ und „das sieht scheiße aus“. ich denke den halben tag „lass ihn gehn“, wer nicht geht, kommt nicht wieder.
ich werd wahnsinnig.
Was man liebt, das lässt man los, nur um zu gucken, ob es den Weg zurückfindet. Ist das nicht immer so?! Es schmerzt höllisch, doch tut auch irgendwo tief in einem gut.
AntwortenLöschenDer Fuchs sagt: Zähme mich! Und der kleine Prinz möchte das sehr gerne. Doch man läuft Gefahr, ein bisschen zu weinen, wenn man sich hat zähmen lassen und sich die Wege wieder trennen. Weise Worte von Antoine de Saint-Exupéry ;)
Kopf hoch, Liebste.