Sonntag, 7. November 2010

gs5fv

morgens klingt die luft noch nicht nach müdigkeit und erschöpfung. morgens, da sind noch keine drückenden gedanken. morgens ist mein körper mir noch nicht zu klein, zu eng. er engt mich noch nicht ein.
der morgen ist grausam.
denn morgens klingt die luft auch nicht nach leben. nebel. der morgen verspricht mir ein leben, das der tag mir doch nicht geben wird, der abend wir mich verhöhnen, dass ich auf's neue enttäuscht bin und die nacht wiegt mich immer wieder in meinen tränen in den schlaf.
ich liebe den morgen. ich träume gerne. ein morgen ist kühl, leicht, gräulich. wie regen. ich träume.

1 Kommentar:

freu mich drüber :)