Samstag, 6. November 2010

durchaus.

manchmal geht es eben nicht, manchmal will der gedankenstrom nicht aufs papier, nicht aus meinem kopf.

über uns bleibt der himmel grau und schwarz, die sonne nichts als diese kalte, blasse scheibe hinter wolken. in den weiten des ozeans dümpeln wir, in einem schiff aus papier, aus alten briefen.
"träume nicht ewig von morgen, heute sind wir und heute sind wir hier. das meer gibt nichts zurück, das schiff wird untergehen und somit wir. zu zweit", sage ich. "aber wir leben?" ich sehe dich nicht an. du lächelst. dort, auf dem glatten wasser, treibt eine weiße feder. "ich lieb' dich", sagst du; 
ich denke an morgen.

3 Kommentare:

  1. Der Text ist sehr schön :)
    Es freut mich, dass es dir gut geht :) Ich hoffe, es ist auch immer noch so :D

    AntwortenLöschen
  2. Sobald man die Kräfte der Gezeiten versteht, wird es sein, als würde man das Feuer zum zweiten Mal entdecken.

    AntwortenLöschen

freu mich drüber :)