Mittwoch, 29. Februar 2012

doch nicht nachts.

viel zu viel irgendwie, und ich habe immer das bedürfnis, es aufzuschreiben und so oft zusammenzufassen und zu kürzen, bis nur noch so viel übrig ist, dass ich es voll erfassen und verstehen kann. und dann reduziere ich weiter, bis von der sache nichts mehr bleibt.

im moment hänge ich fest. bei ihm. bei mir gibt es immer ein ihm, einen er, einen mann, immer. ich scheine es zu brauchen, ich komm wohl sonst nicht gut zurecht, mit mir, mit dem alltag, ich weiß meine zeit nicht zu füllen.
nur, es ist anders jetzt. ich bin mit dem mann glücklich gewesen und war deswegen so unglücklich ohne ihn. aber jetzt beginne ich zu merken, dass wir nur in einen neuen abschnitt gekommen sind, der es für uns leichter und besser macht. nicht ganz ohne einander, hin und wieder nachrichten oder kurze gespräche, und das ist gut, tut gut und reicht völlig.
ich möchte und brauche platz für mich, vor allen dingen, weil eine stressige, arbeitsreiche zeit für mich beginnt. ich möchte mich allein ertragen, ohne einer vermeintlich besseren hälfte. ich möchte es lernen, allein zu sein. und ich war auf einem so guten weg, bis ich am weiberfasching einen gewissen sweeney todd kennengelernt habe und mittlerweile in 13 tagen nur 2 davon ohne ihn verbracht habe. 11 mal gesehen in knapp 2 wochen. und es hat mich völlig zurückgeworfen. ich verbringe wieder so viel zeit mit warten. immerhin meldete er sich nach dem völlig misslungenen gespräch und dem einen tag funkstille, nicht ich.
wenn auch nur knapp, aber er, nicht ich. und ich werde geduldig warten, bis er sich etwas überlegt hat.
bis er sich einen ausweg überlegt hat aus der scheiße, in die er uns (oder auch nur mich) manövriert hat.

was ist so schwer daran, die begrenzte zeit, die man hat, so zu verbringen, wie bisher, und das zu genießen?
warum an beziehungen denken, oder freundschaften oder andere schubladen, wenn man auch einfach das bett, mittagessen und fernsehprogramm miteinander teilen kann. ohne uns zu kategorisieren. und eine schöne zeit haben, ohne stress, druck, streit, große emotionen, einfach nur so, zum nicht-allein-sein.
und dann, wenn ich gehe, können wir einander vergessen, oder auch nicht, und wenn ich wieder da bin, hat sich doch nichts geändert.
wo nichts ist, wird auch nichts schief gehen, my dear.
aber wo du angst hast und dir gedanken machst und versuchst, uns zu sortieren, zu organisieren, da machst du es völlig kaputt, grundlos dem boden gleich.

naja, du wirst schon wissen, was du tust.

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