Samstag, 16. April 2011

ohne dich kann ich nicht sein, ohne dich - mit dir bin ich auch allein.

mal wieder etwas über mich. 
your current relationship, if single discuss how single life is.


ich bin absolut nicht fähig eine beziehung zu führen. das sage ich nicht nur so, das ist leider die wahrheit, und das sehe nicht nur ich so, sondern auch meine engen freunde, diejenigen, die ich hinter mir gelassen habe, und nicht zuletzt die wenigen, die sich beruflich mit meinem kopfknacks auseinander zu setzen haben.
es ist momentan nicht ganz einfach zu sagen, ob ich single oder in einer beziehung bin.
wir haben uns getrennt, weil er ebenso wenig zur bindung fähig ist, wie ich; an unserer beziehung zu einander hat sich wenig geändert, das wenige ins positive. es ist, als hätte man den vögeln den käfig genommen, und sie fliegen trotzdem nicht davon.

wenn man mich fragen würde, was in meinen augen das wichtigste für eine gelungene beziehung ist würde ich sagen: reden.
da ich aber nicht gerade einen grünen daumen habe, was kleine beziehungspflänzchen angeht (eigentlich ist es der thumb of death, der schwarze todesdaumen...) und außerdem nicht wirklich glaube, dass eine beziehung "gelingen" kann (ein kuchen oder strickpulli kann gelingen, eine beziehung die gelingt... hm. was gelungenes ist doch fertig und eine fertige, also beendete, beziehung, war ja dann wohl nicht der hit, also nicht gelungen. oderso.), sollte man hier eher keinen rat von mir annehmen.
trotzfdem merken wir, er und ich, dass reden wirklich hilft. seit wir nicht mehr zusammen sind, reden wir sehr viel mehr, was die situation deutlich besser und entspannter macht.

zwar passiert viel dummes zeug, vor allem mir, vor allem in kombination mit party, vor allem mit freunden, aber hey, ich bin auch nur ein mensch und hey, ich liebe ihn wirklich und er weiß das, und dafür bin ich unendlich dankbar, weil ich das alles so wirklich nicht verdient habe.
seit uns quasi die welt offensteht (haha.) hängen wir noch mehr an einander. und obwohl ausflüge in fremde betten theoretisch kein problem darstellen, kommen sie nicht vor. und obwohl wir uns nicht die bohne um einander scheren müssten, sorgen wir uns, kümmern uns um einander, deutlich liebevoller als je zuvor.
wahrscheinlich, weil der andere jeden moment weg sein kann. das "beziehungsband" muss nicht durchtrennt werden. schlussmachen ist immer ein ideeller schritt. war es auch bei uns. und obwohl alles besser ist, sehne ich mich nach der sicherheit des "zusammenseins". weil der andere eben nicht so schnell geht, wenn es heißt "wir sind ein paar".

to put this whole shit in a fuckin nutshell: it's not easy, but no-one said it would be. we're still here, and that's a lot.

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