Montag, 14. März 2011

ich bin so unglaublich fähig.

in den letzten tagen ist so viel schlimmes passiert, in dieser welt und in meiner kleinen.
ich habe mich von meiner liebe trennen müssen, einer meiner besten freunde hat, soweit ich weiß, einen trümmerbruch in der schädeldecke; diese beiden dinge führen dazu, dass ich meinem abiturzeitplan für meinen leistungskurs 120 seiten hinterher bin, nicht schlafen und essen kann und aufgrund dessen mittlerweile ziemlich untergewicht habe und körperlich auch sonst sehr geschwächt bin.
die beziehung ist das eine: ich habe sie freiwillig beendet.
aber diese freundschaft ist das andere. er ist wie ein bruder für mich, und es mach mich krank, ihm nicht helfen zu können. ich lieb ihn, ich vermisse ihn, ich mache mir so sorgen um ihn. und doch kann ich nichts, absolut nichts tun. als ich es erfahren habe, begann ich zu fallen, als ich genaueres erfahren habe war ich zwar erleichtert, dass er keine bleibenden schäden davongetragen hat, aber die angst hat eine klare gestalt angenommen. meine kleine labile welt ist quasi in sich zusammengestürzt.
da ich an dem abend unmöglich allein sein konnte, sind zwei freunde, mein bester und sein bester, bei mir gewesen, der eine bis fünf uhr morgens, der andere bis elf. ich war natürlich, wie immer, wenn ich verzweifelt bin, ein unausstehliches ekelhaftes arschloch, das auf eine helfende hand mit der kettensäge losgeht und musste ihn natürlich soweit bringen, dass er fast gegangen wäre.
und da fragt man mich, was ich denn gegen mich hätte. haha, mit sicherheit nicht meine charmante liebenswürdige art.
diese menschen sind mir einfach viel zu wichtig. er im krankenhaus, der der nicht auf sich rumhacken lässt, der der meine beziehungsstörung mitmacht, der der so herrlich einfach ist und sie die immerimmerimmer da ist.
und ich hab nichts besseres zu tun, als scheiße zu sein. ich hab wohl zu viele freunde.

idiotin.

3 Kommentare:

  1. wundervoll geschrieben. ich mag es wie du einerseits viel erzählst, aber andererseits doch nichts genaues prreis gibst. jeder kann sich dazu denken, was er will.

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  2. Das Leben ist nicht fair. Es ist hinterhältig und gemein. Greift dann an, wenn man es am wenigsten erwartet.

    Ich wünsche dir das Beste, Kraft und Glück und Mut und Hoffnung. Passe auf dich auf, glaube und bete - auf Regen folgt Sonnenschein :*

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freu mich drüber :)