die zeiger fliehen weiter,
tränen auf dem zifferblatt.
die zeit, sie reißt mich fort von hier
und trägt mich nicht zu dir.
worte fließen stockend irgendwie auf das papier
und es geschieht nichts.
es bleibt nichts außer mir.
du warst nicht mehr als alles
in einer nacht, doch denkst du je an mich?
weiß ich nich.
ich weiß nur, was du für mich bist,
dass sich jetzt alles an dir misst.
mein lachen unter tränen gilt nur dir.
ich weiß, ich muss nicht mehr erwähnen,
dass ich dich dadurch verlier',
dass die angst vor dem verlust stets wächst, je näher wir uns sind.
liebe macht blind.
ich kann dich jedoch sehen,
zwar nicht immer verstehen, aber ich seh dich.
du bist schön.
"süß" sagst du dauernd.
es ist ein ernstzunehmendes problem,
dass ich "süß" einfach nicht ernstnehm
und mich dabei nicht ernstgenommen fühle, doch für dich ist es etwas besonderes.
wir zwei sind irgendwie kaputt.
und haben irgendwie die gleichen sorgen.
und teilen weder gestern, heute. morgen?
nur einen morgen, eine nacht,
in der du mehr als alles warst.
ich hätte nie gedacht, dass es so kommt,
dass wir uns auf dem selben heißen pflaster,
solche nächte sind meine größten laster,
doch wiedersehen werden.
ganz geplant und unspontan und ohne zufall.
und wenn es endlich soweit ist,
ich weiß nicht, ob ich nicht vor angst mein streichholz fallen lasse.
wie ich mich jetzt schon dafür hasse;
wenn unsere brücken brennen,
ich werde dir den rücken kehren, rennen,
als gäbe es kein gestern, heute, morgen.
und weinend werde ich erkennen,
dass ich dich nur verlor, weil das, was ich mir schwor,
es werde nicht geschehn,
nun doch geschah, wie es geschehen musste.
jetzt, wo du alles weißt, kannst du uns doch beschützen.
nimm mich nur bei der hand und halt mich fest.
ich möchte doch nur an die liebe glauben.
urheberrechte bei mir.
Vor 500 Jahren hat mal jemand gesagt, er würde am Abend einen Apfelbaum pflanzen, wenn er wüßte, morgen ginge die Welt unter.
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