Dienstag, 28. September 2010

gehen. und zurückgelassen werden.

er ist weg. er ist weg. 
am donnerstag ist er weg. am donnerstag fahren wir nach dresden, am freitag zurück heim. und dann fährt er ohne mich. lässt mich hier allein. und ich lass ihn allein. sachsen. und bayern. 

so lang kennen wir uns noch nicht. aber es war eine so fantastische zeit.

er hat heute das nudelwasser zweimal übergekocht. 
"jetzt fahrn wir übern see"
wöchentliches teetrinken. 
mit trockenem humor, loriot, nudeln, grashüpfern und allem.
bananen haben wir miteinander gebacken. in honig und mit kokos. und hawaiitoast mit pfirsich ausprobiert.
er hat mir einen dübel in die decke gemacht, ich ihm seine lederjacke ausgesucht. 
wir standen zusammen auf der bühne, auf dem gerüst und auf der traverse. 
wir haben gelacht. mittlerweile auch geweint. gesungen. siedler gespielt mit meinen eltern. viel gekocht. viel spazieren gegangen. 
russische schleudersitze. das mit den tabletts ist nicht so einfach. s-bahn schienen scheinen ab und an eine geeignete abkürzung zu sein. 
er war der erste, der von j. wusste. neuro. warum münchen? warum zürich? warum physik? und warum philosophie?
zwei widder. märzkinder. csgler. theaterleute. katzenliebhaber. chaosköche. teetrinker. ins-klischee-passer. 
wenn es funktioniert, du nimmst es auseinander, setzt es wieder zusammen und es geht immernoch, dann war es gut. das verbindet uns.
danke, dass du da warst. danke, dass ich da sein durfte. du kannst sagen du kanntest mich schon vorher. stimmt, bevor du prominent wurdest und königin warst.
philosophie. religion. ethik. gott und die welt diskutiert. 
unglaublich nah und extrem laut. davon hat er mir erzählt. ich werde es lesen!
"ich hab verschlafen, nimmst du mich mit?"   -   "wir sind im cafe, kommst du auch?"
verkantet hat er sich. mit kant. 
der kategorische imperativ trifft immer zu. fast immer. bei mir nie. fast nie.
"du warst in dem moment das, was ich gebraucht hab." caterpillars and coockie dough. kenn ich jetzt auch.
ja. versprochen. am wochenende fang ich mit der facharbeit an.
gell?

man merkt erst, wie schlimm es ist, wenns soweit ist. dann erst merkt man, dass reden das eine ist, aber zu zweit sein das andere.

er mochte mich trotz meiner misanthropen, arroganten, schwierigen art. er hat so oft zugehört. und so viel schönes erzählt.
ich hätte ihn gerne früher gekannt.

ab jetzt teetrinken über skype. 

hallo tränen.

2 Kommentare:

  1. Zwei Jahre eine Beziehung über 3.ooo km geführt, telefoniert, hin und her geflogen, am Ende fast zehn Jahre her und nun fliegen wir meist zusammen. Immer noch. Glück euch.

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  2. awwwwwww wie schön. nicht jede fernbeziehung ist doof <3 du bist der beweis, würde ich mal sagen.
    toller blog!

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freu mich drüber :)